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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-85141
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8514/


Retrospektive klinische Studie zur Untersuchung der Versagensursachen von primären Hüftendoprothesen

Retrospective clinical study to investigate the causes of failure of primary hip arthroplasty

Wolf, Tobias Oliver

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Basisklassifikation: 44.83
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Gebauer, Matthias (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.04.2017
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 15.05.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Studie zeigt im Vergleich zur aktuellen Literatur, dass eine ähnliche Häufigkeit der Revisionsgründe verglichen mit der letzten Dekade vorliegt. Die drei häufigsten Revisionsgründe sind die aseptische Lockerung (40,2%), die periprothetische Infektion (18,4%) und die Instabilität mit konsekutiver Luxation (16,1%).
Bei der Betrachtung des Revisionsintervalls zeigte sich, dass die meisten Revisionen innerhalb der ersten 5 Jahre nach Primärimplantation erfolgten. Das längste Revisionsintervall in Abhängigkeit von der Verankerung zeigten die Hüftendoprothesen mit Hybrid-Verankerung. Das kürzeste Revisionsintervall wurde von allen Schaftsystemen bei den Kurzschaftprothesen beobachtet.
Die Metallose mit Pseudotumorbildung, Osteolysen und zum Teil Metallionen-intoxikationen charakterisieren bei den Oberflächenersatzprothesen das veränderte Indikationsspektrum. Damit zeigt sich ein für dieses Prothesensystem eigenständiges Indikationsspektrum.
Die Analyse der Frühkomplikationen zeigte erstaunliche Ergebnisse bei den Kurzschaftprothesen. Mit einem durchschnittlichen Revisionsintervall von 21,9 Monaten zeigt sich eine Änderung der Frühkomplikationen durch eine Zunahme der aseptischen Schaftlockerung für diesen Prothesentyp. Über die Hälfte (54,3%) der Kurzschäfte mussten aus diesem Grund bereits im ersten Jahr nach Primärimplantation revidiert werden.
Kurzfassung auf Englisch: In summary, after evaluating the data and comparing it with the current literature, it can be shown that a similar frequency of the revisions is compared with the last decade. The three most frequent revisions are aseptic loosening (40.2%), periprosthetic infection (18.4%) and instability with consecutive dislocation (16.1%). When reviewing the revision interval, it was found that most revisions occurred within the first 5 years after primary hip arthroplasty. The longest revision interval as a function of the anchoring showed the hip arthroplasty with hybrid fixation. The shortest revision interval was observed by all short stem hip arthroplasty.
The pseudo-tumour due to metallosis, osteolyses and, to some extent, metal ion intoxications characterize the modified indication spectrum in the case of hip resurfacing. This results in a distinct indication range for this prosthesis system.
The analysis of the early complications showed astonishing results in the short-stem hip arthroplasty. With an average revision interval of 21.9 months, a change in early complications is seen by an increase in aseptic loosening for this type of prosthesis. For this reason, more than half (54.3%) of short stem prosthesis had to be revised in the first year after primary implantation.

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