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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-85160
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8516/


Optimierung des NO-Redox-Gleichgewichtes mittels pflanzlicher Extrakte

Schönfeldt, Felix

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Stickstoffmonoxid , Reaktive Sauerstoffspezies , Endotheliale Dysfunktion , Oxidativer Stress , Sekundäre Pflanzenstoffe
Basisklassifikation: 44.85 , 44.40
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Böger, Rainer H. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.05.2017
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 17.05.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Die endotheliale Dysfunktion ist eine entscheidende Vorstufe der Atherosklerose und resultiert aus der verringerten Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid (NO). Neben der gefäßerweiternden Wirkung zählen die Hemmung der Thrombozytenaggregation und die Inhibition der Adhäsion von Monozyten und Leukozyten zu den physiologischen Eigenschaften von NO. Durch die Interaktion von NO mit reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) nimmt es eine wichtige Rolle im Schutzmechanismus des Körpers gegen oxidativen Stress ein. Dieser tritt ein, wenn die Balance zwischen oxidativen Substanzen gegenüber den antioxidativen Abwehrmechanismen zugunsten der Oxidantien verschoben ist. Verschiedene Pflanzenextrakte und sekundäre Pflanzenstoffe werden mit antioxidativen Wirkungen sowie verbessernden Effekten auf Herz-Kreislauferkrankungen in Verbindung gebracht.
Diese Arbeit konnte anhand von Experimenten an kultivierten Endothelzellen demonstrieren, dass die in dem NO-Redox-Gleichgewicht involvierten Enzyme mittels pflanzlicher Extrakte beeinflusst werden können. Viele der Extrakte zeigten Auswirkungen auf die Expression der mRNA und der Proteine mehrerer Enzyme. Allerdings waren nicht alle diese Veränderungen optimal hinsichtlich einer Verschiebung des NO-Redox-Gleichgewichtes zugunsten der antioxidativen Seite. Es konnte offengelegt werden, dass die beobachteten Effekte konzentrationsabhängig sind, jedoch in den meisten Fällen nicht einem einzelnen im Extrakt enthaltenen sekundären Pflanzenstoff zuzuschreiben waren. Dies unterstützt die These, dass die gesundheitlichen Wirkungen der Extrakte auf den synergistischen Effekten mehrerer sekundärer Pflanzenstoffe beruhen.
Im Anschluss wurden Kombinationen aus den potentesten Extrakten zusammengestellt. Dabei wurde demonstriert, dass gebildete Kombinationen ein verbessertes Wirkungsprofil aufwiesen. Die optimierten Veränderungen der Expressionen von mRNA und Proteinen waren nun im Sinne einer positiven Beeinflussung des NO-Redox-Gleichgewichtes. Damit waren diese Kombinationen den Einzelextrakten überlegen. Außerdem konnte der Zellversuch belegen, dass die Kombinationen zu einer erhöhten NO-Produktion führen. Es wurde demonstriert, dass dieser Effekt unabhängig von der L-Arginin-abhängigen Erhöhung war. Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass die verwendeten Zellen nach der Inkubation mit den Kombinationen widerstandsfähiger gegenüber intrazellulären sowie extrazellulären oxidativen Stressoren waren.

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