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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-85360
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8536/


Häufige Inanspruchnahme von Hausärzten im regionalen Vergleich : Assoziationen mit soziodemographischen Faktoren, Morbidität und Praxisfaktoren - Ergebnisse einer quantitativen Studie in Norddeutschland

Frequent use of domestic doctors in a regional comparison : associations with sociodemographic factors,morbidity and practice factors - Results of a quantitative study in northern Germany

Lichte, Klaus Julius

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Basisklassifikation: 44.62
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Scherer, Martin (Prof Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.05.2017
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 06.06.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund: Durch ihren überproportionalen Anteil an Konsultationen verursachen Patienten mit übermäßig vielen Konsultationen einen Großteil der Arbeitslast der Hausärzte und generieren etwa vier mal höhere Kosten als Pateinten mit einer normalen Arztkontaktfrequenz. Dadurch sind sie von Interesse für die Forschung und das Gesundheitssystem (2)
Fragestellung: Wie stellt sich die Anzahl der Arzt-Patientenkontakte im regionalen Vergleich zwischen Stadt und Land dar und welche Auswirkungen haben bestimmte soziodemographische Faktoren wie Alter, Geschlecht, Patiententypen, Ärzte und Fälle pro Praxis, Weiterbildung und Patiententypen auf Seiten des Arztes oder Faktoren wie Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf sowie chronische Krankheiten auf Seiten der Patienten auf die Anzahl der Arzt-Patientenkontakte?
Methode: Im Rahmen des quantitativen Teils der AVFN-Studie werden Patienten und Hausärzte unter anderem zu soziodemographischen Faktoren, Praxisfaktoren, Patiententypen, Konsultationen und Morbidität befragt. Die Auswertung des Teildatensatzes erfolgt mithilfe einer logistischen Regressionsrechnung.
Ergebnisse: Im regionalen Vergleich stellten sich multimorbide Patienten, Kinder mit Begleitung, Patienten die Hausbesuche benötigen und Patienten, welche selbständig Spezialisten wegen desselben Problems aufsuchen, als Einflussgröße auf Vielnutzung dar. Des Weiteren zeigte sich, dass das Nettoeinkommen und die Anzahl der chronischen Krankheiten einen Effekt auf Vielnutzung zu haben scheinen. Regionale Unterschiede konnten nicht festgestellt werden.
Schlussfolgerungen: Bisherige Erkenntnisse in Bezug auf Morbidität der Patienten und ihr Einfluss auf die Konsultationsfrequenz konnten durch diese Studie bestätigt werden. Patiententypen und Charakteristika konnten weiter spezifiziert werden, sodass eine präzisere Betrachtung in folgenden Studien erbracht werden kann.
Kurzfassung auf Englisch: Background: Frequent attenders in general practice generate an excessive amount of workload and four times higher costs with their higher consultation rates than patients with a normal consultation frequency. As a result they are of interest for research and the health system (2).
Central issue: How is the number of doctors’ visits represented in a regional comparison between rural and urban areas and how is the impact of socio-demographic characteristics such as age, gender, numbers of doctors and consultations per surgery, further doctors’ education and types of patients on the doctors’ side, and age, gender, education, occupation and chronical diseases on the side of the patients?
Methods: In the context of the quantitative part of the AVFN-study patients and general practitioners are investigated with regard to socio-demographic characteristics, surgery characteristics, types of patients, consultations and morbidity. The analysis of the data is performed with a logistic regression.
Results: Patients with multi-morbidity, accompanied children, patients who need home visits and patients who visit other specialists besides their doctor appeared as an influence on the number of doctors’ visits in general practice.
Conclusion: Present knowledge in relation to morbidity and the frequency of consultations of these patients could be confirmed in these results. Types of patients are specified for better possibilities of a precise view in future studies.

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