FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-85889
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8588/


Public Perception and Communication of Climate Change Risks in the Coastal Region of Bangladesh : A Grounded Theory Study

Öffentliche Wahrnehmung und Kommunikation von Klimawandelrisiken in der Küstenregion Bangladeschs : Eine Grounded Theory Studie

Mahmud, Shameem

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.756 KB) 


SWD-Schlagwörter: Kommunikationswissenschaft
Freie Schlagwörter (Englisch): Climate change , communication , perception , Bangladesh , media , risk , adaptation
Basisklassifikation: 05.02 , 05.12 , 05.20 , 05.39
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Neverla, Irene (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.09.2016
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 06.07.2017
Kurzfassung auf Englisch: This research explored public perception and communication of climate change risks in the coastal region of Bangladesh. This region grabbed a prominent position in the global imaginary of climate change because of its notorious record of regional geo-hazards. Two specific aims guided this research work. First, it aimed to explore patterns of public perceptions of climate change risks within the context of their existing vulnerability to regional geo-hazards. Second, it examined the role of communication in the process of constructing public perceptions and behavioural responses to the risks of climate change. This research took an exploratory theoretical approach considering specific socio-cultural characteristics of the study population and limited scientific knowledge about their perceptions of climate change risk. A systematic procedure of data collection and analysis as suggested in grounded theory research was applied. The purpose was to build a theory of how people in a specific socio-cultural and geographical condition perceived and communicated risks of climate change. A total of 38 in-depth interviews were conducted in villages located in the south-western coastal region of Bangladesh. Interview data were supplemented by participant and field observations.
Findings from this research indicated that construction of climate change risk perceptions in individuals’ minds was a complex and evolving process in which ‘local hazard culture’ and ‘local communication repertoires’ played important roles. The lay people largely relied on the characteristics of local geo-hazards and their interactions with those hazards in interpreting climate change information from different communication sources. Theoretical abstraction of the sources and processes of climate change information flows through different channels and actors led this research to draw the structural model of the communication process titled “the communication repertoires of climate change”. Two core theoretical categories – “local hazard culture” and “local communication repertoires” were merged together to develop the grounded theory of public perception and communication of climate change risks. This grounded theory infers that ‘people embed meanings, mainly derived from local hazard culture, in perceiving climate change risks from different communication sources’. Therefore, findings of this research emphasised the local approach to deal with climate change risks and the ways to communicate them. This local approach would enable hazard managers as well as media and other interest groups to effectively communicate risks of climate change to the lay people.
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Forschungsarbeit verfolgt das Ziel, die öffentliche Wahrnehmung und Kommunikation von Risiken des Klimawandels in der Küstenregion von Bangladesch zu erklären. Die Region hat aufgrund von regionalen Geohazards bereits eine bedeutsame Rolle in der globalen Vorstellung des Klimawandels eingenommen. Zwei spezifische Forschungsziele leiten die Studie. Zum einen gilt es die Muster öffentlicher Wahrnehmung bezüglich der Risiken des Klimawandels im Kontext der bestehenden regionalen Geohazards zu erforschen. Zweitens wird die Rolle der Kommunikation im Entstehungsprozess von öffentlicher Wahrnehmung und Verhaltensreaktionen auf die Risiken des Klimawandels untersucht. Dabei wird ein explorativer theoretischer Ansatz unter Berücksichtigung der soziokulturellen Charakteristiken der Studienpopulation und der Forschungslücke über die Wahrnehmung der Risiken des Klimawandels entwickelt. Diesbezüglich wurde ein systematisches Verfahren zur Datenerhebung und Analyse angewandt, basierend auf der Grounded Theory Forschung. Das Ziel war die Entwicklung eines theoretischen Ansatzes, wie Menschen unter spezifischen soziokulturellen und geographischen Bedingungen die Risiken des Klimawandels wahrnehmen und darüber kommunizieren. Dafür wurden Daten mit Hilfe von 38 Tiefeninterviews in Dörfern der südwestlichen Küstenregion von Bangladesch erhoben und durch Teilnehmende Beobachtungen und Beobachtungen im Feld ergänzt.
Die Erkenntnisse aus dieser Studie zeigen, dass die Entstehung der individuellen Wahrnehmung von Klimarisiken ein komplexer und sich entwickelnder Prozess ist, bei dem die „lokale Hazard-Kultur“ und „lokale Kommunikationsreportoires“ eine wichtige Rolle spielen. Laien beziehen sich bei der Interpretation von Informationen über den Klimawandel aus verschiedenen Kommunikationsquellen weitestgehend auf lokale Typen von Geohazards oder auf ihre Erfahrungen mit diesen Hazards. Die theoretische Abstraktion der Quellen und Prozesse des Informationsflusses über den Klimawandel führten zur Entwicklung des Strukturmodells „die Kommunikationsreportoires des Klimawandels“. Zur Weiterentwicklung der Grounded-Theory bezüglich öffentlicher Wahrnehmung und Kommunikation der Risiken des Klimawandels wurden die zwei theoretischen Hauptkategorien „lokale Hazard-Kultur“ und „lokale Kommunikationsreportoires“ zusammengeführt. Diese Grounded-Theory folgert, dass Menschen die Wahrnehmung von Klimawandel Risiken aus verschiedenen Kommunikationsquellen, vorrangig aus der lokalen Hazard-Kultur ableiten. Daher fokussieren sich die Erkenntnisse der Studie auf den lokalen Ansatz beim Umgang mit den Risiken des Klimawandels und deren Kommunikationswegen. Dieser lokale Ansatz würde Hazard-Managern, aber auch Medien und anderen Interessensgruppen eine effektive Kommunikation mit Laien über die Risiken und Gefahren des Klimawandels ermöglichen.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende