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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-90782
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2018/9078/


Transferprozesse in der Conceptual Art : Hanne Darboven, Hans Haacke und Franz Erhard Walther in New York

Transfer processes in Conceptual Art : Hanne Darboven, Hans Haacke and Franz Erhard Walther in New York

Klaus, Agata

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SWD-Schlagwörter: Concept-art , Einfluss , Transfer , New York, NY , Düsseldorf , Hamburg
Freie Schlagwörter (Deutsch): Haacke , Darboven , Walther , sechziger , siebziger
Freie Schlagwörter (Englisch): Lewitt , sixties , seventies , art workers
Basisklassifikation: 20.00 , 20.89
Institut: Kulturgeschichte und Kulturkunde
DDC-Sachgruppe: Künste, Bildende Kunst allgemein
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Wagner, Monika (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.11.2016
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 29.03.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Die Kunstgeschichtsschreibung ist oft geprägt von Nationalismen. Insbesondere Stile wurden und werden durch nationale Implikationen aufgeladen. Anhand der Erforschung von künstlerischen Transferprozessen zwischen deutschen und amerikanischen Künstlern nach 1945 leistet die vorliegende Dissertation ein Korrektiv zu den bisherigen kunsthistorischen Deutungen, hier vor allem der Conceptual Art, und bietet der Kunstgeschichte ein neues Instrumentarium an.
Im Zentrum stehen die frühen Werkphasen von Hanne Darboven, Hans Haacke und Franz Erhard Walther – die der Kunstströmung der Conceptual Art zuzurechnen sind – und deren Aufenthalt in der Kunstmetropole New York in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Auswahl der drei Künstler erfolgte, da sie unterschiedliche Erfahrungen und Motivationen, aber dennoch alle dasselbe Reiseziel hatten: New York war in den sechziger Jahren für bereits zwei Generationen von Künstlern eine unabdingbare Station ihrer künstlerischen Laufbahn. Darboven, Haacke und Walther verbindet nicht nur dieser Umzug nach New York, sondern auch ihr Interesse an der sich gerade entwickelnden Conceptual Art. Was sie unterscheidet sind die verschiedenen Wege, die sie nach New York führten und die Mittel, die ihnen zur Verfügung standen, sowie die künstlerischen Ausdrucksformen. Die Arbeit schaut auf die Wechselwirkungen des Austauschs mit amerikanischen Künstlern. Bei detaillierten Werkanalysen und Untersuchungen der Rezeption stehen die Transferprozesse, das heißt zum einen die Auswirkungen auf das jeweilige Schaffen der deutschen Künstler, zum anderen die künstlerischen Konsequenzen auf die amerikanischen Zeitgenossen, im Fokus.
Die unterschiedlichen Blickrichtungen auf die Entwicklung der Conceptual Art und die Analyse der Transferprozesse liefern die Möglichkeit, die bisherige Kunstgeschichtsschreibung einer genuin amerikanischen Kunstrichtung, die in den sechziger Jahren nach Europa „schwappte“, zu entzerren. Dadurch wird eine differenzierte Sicht auf die Entwicklung der Conceptual Art möglich.
Kurzfassung auf Englisch: Art historiography is often influenced by nationalisms. In particular, styles were and are charged by national implications. On the basis of research on artistic transfer processes between German and American artists after 1945, this dissertation provides a corrective to the previous interpretations of art history, in particular Conceptual Art, and offers art history a new set of instruments.
The focus is on the earlyworks by Hanne Darboven, Hans Haacke and Franz Erhard Walther - who are part of the art movement of Conceptual Art - and their stay in the art metropolis of New York in the sixties and seventies of the 20th century. The selection of the three artists was made because they had different experiences and motivations, but still all had the same destination: New York was in the sixties for two generations of artists an indispensable station of their artistic career. Darboven, Haacke, and Walther not only associate this move to New York, but also their interest in the emerging Conceptual Art. What sets them apart are the different routes they took to New York and the resources at their disposal, as well as the artistic expressions. The thesis looks at the interactions of exchange with American artists. In detailed analysis of the works and investigations of the receptionists, the focus is on the transfer processes, that is to say on the one hand the effects on the respective work of the German artists, and on the other the artistic consequences on the American contemporaries.
The different perspectives on the development of Conceptual Art and the analysis of the transfer processes provide the opportunity to equalize the current art historiography of a genuinely American art movement, which "sloshed" to Europe in the sixties. This allows a differentiated view of the development of Conceptual Art.

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