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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-92241
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2018/9224/


Bürgerliche Geschichtswelten in einer modernen Metropole : Der Verein für Hamburgische Geschichte in den Jahren 1912 bis 1974

Zimmermann, Gunnar B.

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SWD-Schlagwörter: Verein , Geschichtswissenschaft , Kollektives Gedächtnis , Geschichtspolitik , Hamburg , Bürgertum
Freie Schlagwörter (Deutsch): Erinnerungskultur , Stadtgeschichte , Regionalgeschichte
Basisklassifikation: 15.50 , 15.07 , 15.01
Institut: Philosophie und Geschichtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Geschichte Deutschlands
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Hering, Rainer (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.01.2018
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 20.07.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen bürgerliche Wertorientierungen und Ordnungsvorstellungen während des 20. Jahrhunderts, ihr Ausdruck in einer historiografisch gestützten bürgerlichen Erinnerungskultur sowie die sich im Zeitverlauf verändernden Möglichkeiten und Grenzen ihrer Herstellung, Darstellung und Verbreitung. Dieser Kontext wird am Beispiel der Entwicklung des Vereins für Hamburgische Geschichte (VHG) untersucht. Dieser verfügte über beinahe monopolartige
Zugangsmöglichkeiten zum Hamburger Staatsarchiv. Darüber hinaus besaß der VHG als
Herausgeber der zentralen stadtgeschichtlichen Erinnerungsmedien eine Schlüsselstellung bei der Auswahl dessen, was aus der Fülle des potentiell Erinner- und Wissbaren der Vergangenheit tatsächlich in das kulturelle Gedächtnis der Stadt Eingang finden konnte. Diese Position wurde durch die politischen, sozioökonomischen und wissenschaftlich-institutionellen Veränderungen im 20. Jahrhundert in Frage gestellt. Dennoch lässt sich die Signatur eines bürgerlichen Wertekanons über die
politischen Zäsuren hinweg nachvollziehen. Anhand der Reaktionen des Vereins auf die veränderten Rahmenbedingungen und anhand ihrer Auswirkungen auf die Vereinspublikationen und -angebote wird dies deutlich. Das vorherrschende Bild vom allgemeinen Verfall bürgerlicher Werte- und Ordnungsvorstellung wird in dieser Arbeit differenziert.
Kurzfassung auf Englisch: The present research study seeks to provide a more differentiated view on the rather generalized image of the decline of bourgeois value concepts as well as social ideas about order during of the 20th century. It focuses on demonstrating and examining the manifestation of those before mentioned concepts and ideas in a historiographical underpinned bourgeois culture of remembrance.
This study further analyses the changed possibilities and limits of the production, representation and distribution of such a cultural heritage over time. This is examined based on the development of the Verein für Hamburgische Geschichte (VHG) – Association for Hamburg History –, which had an almost monopoly-like access to the Hamburger Staatsarchiv (Hamburg’s public record office) and was the editor of the most significant publications on local history. Therefore, the VHG had the prerogative of interpretation on deciding which potential memorable facts of the past actually got introduced into the cultural memory of the city. This key position was challenged by the political, social-economic and academic-institutional changes of the 20th century. Despite these challenges the bourgeois value concepts persisted. By analysing the reactions of the Association to the changed parameters as well as by analysing the various publications and cultural events of the VHG this persistence can be traced throughout the various political breaks.

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