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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-93114
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2018/9311/


Der illustrierte Codex Constantinopolitanus Seragliensis 35. Das Zusammenspiel von Text und Bild in Werken der frühneugriechischen Unterhaltungsliteratur (Text- und Tafelband)

The illustrated Codex Constantinopolitanus Seragliensis 35. The interaction between text and image in works of the early Modern Greek light fiction (Text and Table Volume)

Eickler, Judith

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SWD-Schlagwörter: Illustration , Byzanz , Koine , Handschrift , Codex , Neugriechisch , Federzeichnung , Tiererzählung , Kopist , Euböa
Freie Schlagwörter (Deutsch): Volkssprache , Buchkunst , Unterhaltungsliteratur , Monatsbild , Buchmalerei , Mittelgriechisch , Topkapi
Basisklassifikation: 06.18 , 06.22 , 18.43 , 06.19 , 20.89 , 20.05
Institut: Philosophie und Geschichtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Handschriften, seltene Bücher
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Eideneier, Hans (Univ.-Prof. em. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.09.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 20.09.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Gegenstand der Arbeit ist der Codex Constantinopolitanus Seragliensis 35, der in der Topkapi-Palast Museumsbibliothek in Istanbul aufbewahrt wird. Im Jahr 1461 von dem Kopisten Nikolaos Agiomnitis auf der unter fränkischer Herrschaft stehenden Insel Euböa im Auftrag eines gewissen Prikos Ypsilas angefertigt, zeigt dieser Sammelband mit volkssprachlichen Texten der frühneugriechischen Unterhaltungsliteratur eine reiche Illustrierung. Drei der insgesamt elf Werke, die „Vierfüßlergeschichte“, der „Pulologos“ und das „Kalendergedicht“ werden von farbigen Federzeichnungen begleitet. Während die Texte des Seragliensis 35 eingehend philologisch erforscht sind, blieb eine Untersuchung seiner Illustrationen bisher aus. Diese ist jedoch umso aufschlussreicher, da die Handschrift bislang als der älteste Zeuge für die Verschriftlichung der in ihm enthaltenen Texte im Mischstil der „low-register“-Schriftkoine gilt. Eine solche Illustrierung wie sie der Seragliensis zeigt, war für diese Textsorte, betrachtet man das erhaltene Material, ungewöhnlich. Die Untersuchung stand unter einer mehrfachen Fragestellung: Wie ist der Codex in seiner Gesamtheit gestaltet? Wie verhalten sich die beiden Medien Text und Bild zueinander? Wer war der Illustrator? Zu welchem Zweck wurde dieses Buch überhaupt, acht Jahre nach der Eroberung Konstantinopels, angefertigt?

Die Arbeit besteht aus einem Text- und einem Tafelband. Die Aufstellung der kodikologischen Merkmale, Bildbeschreibungen im direkten Textvergleich, die Betrachtung der Illustrationssysteme sowie die Analyse der Bild-im-Text und Text-im-Bild-Beziehungen ermöglichen es, der Handschrift in ihrer Gesamtheit als kulturhistorisches Artefakt näher zu kommen.

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