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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-93679
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2018/9367/


Studie zur klinischen Evaluation von etablierten und neuen Serum-Biomarkern bei pädiatrischen Patienten mit angeborenen Herzfehlern im Rahmen von kardiochirurgischen Eingriffen

Gunkel, Christian

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SWD-Schlagwörter: Biomarker , Herzfehler
Basisklassifikation: 44.67
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Weil, Joachim (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.09.2018
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 25.10.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende „Studie zur klinischen Evaluation von etablierten und neuen Serum-Biomarkern bei pädiatrischen Patienten mit angeborenen Herzfehlern im Rahmen von kardiochirurgischen Eingriffen“ beschäftigt sich mit der Fragestellung „Wie unterscheiden sich die perioperativen Biomarkerverläufe bei Kindern? Welcher prognostische Wert kann aus den Biomarkern bei Kindern perioperativ gezogen werden?“
Von 48 pädiatrischen Patienten, die sich einem kardiochirurgischen Eingriff unterziehen, wird zu fünf Zeitpunkten Blut entnommen. Die Blutentnahmen finden präoperativ, postoperativ zur Aufnahme auf die Intensivstation und bis zum dritten Tag nach dem Eingriff täglich statt. In den Blutentnahmen werden die Konzentrationen der Biomarker hsTnI, hsTnT, NT-proBNP, MR-proADM, MR-proANP und Copeptin gemessen. Zudem werden allgemeine Daten wie Patientengröße, Gewicht, Alter, Geschlecht, Intensivstation-Verweildauer, Beatmungsdauer, Aristotle-Score, Ventrikulo-/Atriotomie-Durchführung, die Zeit an der Herz-Lungen-Maschine und eine 6-Monate-Mortalität nach der Operation (Follow-up) gesammelt. Die Probanden werden nach ihrer führenden kardialen Belastung in drei Cluster eingeteilt und untereinander verglichen. Es erfolgt eine Darstellung der Biomarker-Verläufe mittels Spaghetti-Plots sowie eine Gegenüberstellung der Verläufe in Cluster 1 und 2.
Die Untersuchungen führen zu den Ergebnissen, dass präoperative hsTnI- und unmittelbar postoperative MR-proADM-Konzentrationen mit der Verweildauer auf der Intensivstation korrelieren. Einen Marker für ein mögliches Versterben innerhalb von 6 Monaten postoperativ stellt NT-proBNP insbesondere präoperativ und zum Zeitpunkt der Aufnahme auf die Intensivstation sowie präoperatives MR-proADM und insbesondere präoperatives MR-proANP dar.
Diese Ergebnisse können zukünftig dazu dienen, bessere prognostische Aussagen für pädiatrische Patienten im Rahmen von Herzoperationen treffen zu können.
Kurzfassung auf Englisch: The „Study for clinical evaluation of established and new serum biomarkers in pediatric patients with congenital cardiac defects undergoing cardiac surgery” deals with the questions “How do perioperative biomarker trends differ in children? What prognostic value do perioperative biomarker levels show in children?”
From the 48 patients undergoing cardiac surgery, blood was taken on five occasions. The blood collection took place preoperative, postoperative on admission to the intensive care unit and daily up to three days after surgery. In these blood samples, the concentration of the biomarkers hsTnI, hsTnT, NT-proBNP, MR-proADM, MR-proANP and Copeptin were measured. Additionally, general data like patients’ height, weight, age, sex, length of stay in intensive care unit, mechanical ventilation time, aristotle-score, execution of a ventriculo-/atriotomie, time on the heart-lung-machine and six-month-mortality after surgery (follow-up) were collected. The probands were separated into three clusters according to their leading cardiac load (left, right or univentricular) then compared to each other. The biomarker trends are shown in spaghetti-plots. A comparison between the trends in cluster 1 and 2 follows.
This study leads to the result that preoperative hsTnI and direct postoperative MR-proADM levels correlate with the length of stay at the intensive care unit. A possible marker for mortality within six month postoperative seem to be NT-proBNP especially preoperative and on admission to the intensive care unit as well as preoperative MR-proADM and especially preoperative MR-proANP.
These results could help to make better prognostic statements for pediatric patients undergoing cardiac surgery in the future.

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