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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-93697
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2018/9369/


Entwurf einer systematischen Diversity-Analyse : Diversity-Management als Entwicklungsmotor am Beispiel der Polizei Bremen

Schiffmann, Jochen

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Diversity-Management , Organisationsentwicklung , Personalentwicklung , Personalmanagement , Polizei
Basisklassifikation: 85.06 , 85.62
Institut: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Management
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Rastetter, Daniela (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.10.2018
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 29.10.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Forschungsarbeit nimmt eine funktionalistische Sicht auf Diversity-Management ein und entwirft eine neuartige Organisationsanalyse, die Diversity-Aspekte in Organisationen systematisch und ganzheitlich untersucht. Dafür wird ein innovatives Konzept von Gestaltungsfaktoren entwickelt, das Defizite bestehender Analyseinstrumente aufgreift und diese in Anforderungen für das neue Konzept festschreibt. Das Konzept orientiert sich am Neuen St.-Galler-Management-Modell und berücksichtigt die Ebenen der Ordnungsmomente (Strategie, Struktur und Kultur) und der Prozesse. Durch diesen Aspekt wird es möglich Wechselwirkungen zwischen den Indikatoren zu betrachten. Anwendung findet die Analyse bei der Polizei Bremen, die im Spannungsfeld „Gesellschaft-Politik -Medien“ vielfältigen Anforderungen ausgesetzt ist und sich im Kontext Umgang mit Vielfalt, wie kaum eine andere Organisation, komplexen Herausforderungen stellt. Für die empirische Untersuchung werden Gestaltungsfaktoren auf struktureller und kultureller Ebene erhoben. Für die Analyse der strukturellen Daten kommen quantitative und qualitative Methoden zum Einsatz. Kernstück der Analyse ist die Erhebung der kulturellen Gestaltungsfaktoren, die besondere Herausforderungen mit sich bringt. Diese werden durch den Einsatz der Repertory-Grid-Methode bewältigt. Die Methode untersucht die subjektiven Welten der Befragten und eignet sich deshalb ebenfalls zur Erhebung der kulturelle Wertemuster von Organisationen. Für die Kulturanalyse wurden 153 qualitative Interviews mit unterschiedlichen Zielgruppen (Diversity-Kategorien ‚Alter‘, ‚Geschlecht‘, ‚Herkunft‘ und ‚Hierarchieebenen‘) ausgewertet. Die Ergebnisse der Analyse liefern der Polizei Bremen in erster Linie Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung des eigenen Diversity-Konzeptes. Zudem können Implikationen für die Polizei (-forschung) und Diversity-Forschung abgeleitet werden.
Kurzfassung auf Englisch: The present research takes a functionalist view of diversity management and designs a novel organizational analysis that systematically and holistically examines diversity aspects in organizations. For this purpose, an innovative concept of design factors is being developed, which picks up deficits of existing analytical instruments and defines them in requirements for the new concept. The concept is based on the New-St- Gallen-Management-Model and takes the levels of order (strategy, structure and culture) and processes into account. This aspect also makes it possible to consider interactions between the indicators. The analysis is applied at the police of Bremen, which is exposed to a variety of demands in the field of tension between population, politics and media and faces complex challenges in the context of dealing with diversity, like no other organization. For the empirical investigation, design factors are raised on a structural and cultural level. For the analysis of the structural data both quantitative and qualitative methods are used. At the heart of the analysis is the survey of cultural design factors, which brings special challenges with it. These are managed by using the Repertory-Grid-Method. The method examines the subjective worlds of the interviewees and is therefore also suitable for collecting the cultural values of organizations. For the cultural analysis, a total of 153 qualitative interviews with different target groups (diversity categories 'age', 'gender', 'origin' and 'hierarchy levels') were evaluated. The results of the analysis provide primarily starting points for the further development of the police of Bremen and their own diversity concept. In addition, implications for police (research) and diversity-research can be deduced.

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