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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-94950
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2018/9495/


Wenn die Peripherie ins Zentrum rückt : Verhandlungen von Marginalität in der brasilianischen Literatur der Gegenwart

When the periphery invades the center : negotiations of marginality in Brazilian contemporary literature

Hapke, Ingrid Maria

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SWD-Schlagwörter: Randgruppe , Avantgardeliteratur , Brasilien , Marginalität , Literarische Bewegung
Freie Schlagwörter (Deutsch): literatura marginal/periférica , Sao Paulo , periferia , performance , Intermedialität
Freie Schlagwörter (Englisch): marginal literature movement Brazil Sao Paulo
Basisklassifikation: 17.00
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Literatur in anderen Sprachen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schäffauer, Markus Klaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.02.2016
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 20.12.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Arbeit macht aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive eine Untersuchung zu einer Literaturbewegung, die literatura marginal/periférica, die seit 2000 aus den prekären Randgebieten (periferias) von Sao Paulo agiert. Mit ihr nehmen kollektiv Akteure, die vormals aus der Brasilianischen Literatur ausgeschlossen waren, den Stift in die Hand und verhandeln u.a. Themen wie Marginalität, Gewalt und das Leben in den periferias. Über unabhängig publizierte Bücher, Blogs und sarau (offene Bühnen) in den Kneipen der periferias versuchen die Autor_innen und Dichter_innen sich einen Platz in der etblierten Literaturszene zu erobern, Sichtbarkeit zu verschaffen und auch ihre soziale Realität zu verändern. Neben einer Durchführung von Textanalysen wurden die literarischen Praktiken der Autor_innen wie sarau, Bücher und Blogs unter dem Aspekt der Intermedialität und aus ethnographischer Perspektive untersucht.
Kurzfassung auf Englisch: The present work investigates a literary movement, literatura marginal/periférica, which has been operating since 2000 in the poor neighbourhoods (periferias) of Sao Paulo, from a Cultural Science point of view. Writers and poets, who were previously excluded from Brazilian literature, collectiveley negotiate issues like marginality, violence and life in the periferias. Through independently published books, blogs and sarau (open stages) in the pubs of the periferias, the authors and poets seek to conquer a place in the established literary scene, to gain visibility and also to change their social reality. In addition to conducting textual analyzes, the literary practices of authors such as sarau, books and blogs are discussed from an intermedial and ethnographic perspective.

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