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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-100356
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/10035/


Quality of life, subjective integration and social capital of Sub-Saharan African migrants in Germany

Lebensqualität, subjektive Integration und soziales Kapital von afrikanischen Migranten südlich der Sahara in Deutschland

Adedeji, Adekunle Moses

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Lebensqualität , Integration, Soziales Kapital , Gesundheit , Migration , Afrika
Freie Schlagwörter (Deutsch): Afrikanische Migranten
Freie Schlagwörter (Englisch): Quality of life , Social capital , Integration , African Migrants , Germany
Basisklassifikation: 44.19 , 77.21 , 70.03 , 71.11 , 71.15
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bullinger, Monika (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.10.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 23.10.2019
Kurzfassung auf Englisch: This thesis presents empirical evidence on various aspect of Sub-Saharan African migrants’ life performance in Germany. It explores subjective integration association with domains of quality of life and the structural links between cognitive social capital, structural social capital, and aggregate quality of life performance for Sub-Saharan African migrants in Germany.
Data from 518 Sub-Saharan African migrants collected in a cross-sectional survey across the 16 Germany federal states were analysed. Association between participants’ quality of life domains, subjective integration and socio-demographic characteristics were assessed using Pearson product-moment correlations and stepwise multiple linear regressions. The structural link between the quality of life and dimensions of social capital were evaluated in a Structural Equation Model performed with Analysis of Moment Structures.
Participants’ age averaged 32.5 years (SD 7.93). The sample reported a low quality of life across all domains. Multiple linear regression revealed that subjective integration, age, education, and gender had significant associations and explained up to 27% of the variance in the quality of life domain scores. The structural model testing the direct effects of cognitive and structural social capital on quality of life had a good fit, with χ2(47) = 157.60, p < .01; χ2/df = 3.35; CFI = .95; RMSEA = .07 (p = .007; 90% CI = .06/.08); and SRMR = .04 and explained 15% of the variance in quality of life. Significant direct effects of cognitive and structural social capital on quality of life, with β = .27, p < .01 and β = .23, p < .01, respectively.
The result supports the conclusion that subjective integration and social capital significantly associates with Sub-Saharan African migrants’ quality of life in Germany. It provides policymakers, researcher and public health professionals with unique knowledge of life among Sub-Saharan African migrants in Germany and recommends actions to facilitate improved quality of life among this migrant group.
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Dissertation werden empirische Befunde zu der hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte differenzierten Lebensleistung von in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten aus Ländern südlich der Sahara zusammengefasst. Untersucht wurden einerseits die Zusammenhänge zwischen der subjektiv erlebten Integration in Deutschland und einzelnen Domänen der Lebensqualität sowie andererseits die Assoziationen zwischen kognitivem Sozialkapital, strukturellem Sozialkapital und der Lebensqualität insgesamt.
Die Analyse basiert auf den Daten von 518 Erwachsenen, die aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara nach Deutschland migriert sind und im Rahmen bundesweiten Querschnittserhebung mittels eines Online-Fragebogens befragt wurden. Zur Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Domänen der Lebensqualität, der subjektiv bewerteten Integration und den soziodemografischen Merkmalen der Menschen mit afrikanischem Migrationshintergrund wurden Pearson-Produkt-Moment-Korrelationen und schrittweise multiple lineare Regressionen durchgeführt. Der angenommene strukturelle Zusammenhang zwischen der Lebensqualität und den zwei Dimensionen des Sozialkapitals wurde mittels eines Strukturgleichungsmodells, das mit dem Statistikprogramm Analysis of Moment Structures (AMOS) berechnet wurde, geprüft.
Das Durchschnittsalter der afrikanischen Migrantinnen und Migranten betrug 32,5 Jahre (SD 7,93). Die teilnehmenden Männer und Frauen schätzten ihre Lebensqualität in allen Domänen als gering ein. Die multiple lineare Regression ergab, dass die subjektiv bewertete Integration, Alter, Bildungsstand und Geschlecht signifikant assoziiert waren und bis zu 27% der Varianz in der Bewertung der Lebensqualität erklärten. Das Strukturmodell, mit dem die direkten Effekte des kognitiven und strukturellen Sozialkapitals auf die Lebensqualität geprüft wurden, zeigte mit χ2 (47) = 157,60, p <0,01; χ2 / df = 3,35; CFI = 0,95; RMSEA = 0,07 (p = 0,007; 90% CI = 0,06 / 0,08) und SRMR = 0,04 eine gute Anpassungsgüte und erklärte 15% der Varianz in der Lebensqualität. Ebenso zeigten sich mit β = 0,27, p <0,01 bzw. β = 0,23, p <0,01 signifikante direkte Effekte des kognitiven und strukturellen Sozialkapitals auf die Lebensqualität.
Die Ergebnisse stützen die Schlussfolgerung, dass die subjektiv eingeschätzte Integration und das soziale Kapital einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensqualität von Migrantinnen und Migranten aus Ländern südlich der Sahara in Deutschland nehmen. Die Befunde liefern politischen Entscheidungstragenden, Forschenden und Angehörigen der Gesundheitsberufe substanzielle Erkenntnisse über das Leben von nach Deutschland migrierten Menschen aus afrikanischen Regionen südlich der Sahara und verweisen auf Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in dieser Migrantengruppe.

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