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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-89949
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/8994/


Transiting Systems : Characterizing the exoplanets and their host stars

Transit-Systeme : Charakterisierung der extrasolaren Planeten und ihren Sternen

Essen, Carolina von

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SWD-Schlagwörter: Extrasolarer Planet
Basisklassifikation: 39.22
Institut: Physik
DDC-Sachgruppe: Astronomie, Kartographie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schmitt, Jürgen H. M. M. (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 28.10.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 21.02.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Wenn die Orientierung der Planetenbahn guenstig ist, koennen wir den Durchgang eines extra-solaren Planeten vor seinem Zentralstern indirekt beobachten. Bei diesem Ereignis verringert sich die beobachtete Helligkeit des Sterns um einen kleinen Betrag. Durch die Analyse dieser periodischen Helligkeitsveränderungen können wir die Planetengrösse in Einheiten der Sterngrösse abschätzen. Auf diesem Prinzip basiert die Transitmethode. Der Exoplanet HD 209458b, ein sogenannter Hot-Jupiter, stellt einen Meilenstein der Exoplanetenforschung dar, weil es der erste Exoplanet war, dessen Transit beobachtet werden konnte. Seitdem war die Transitmethode verantwortlich für ein Drittel aller Entdeckungen extrasolarer Planeten, der Radialgeschwindigkeitsmethode in Effizienz folgend. Im Gegensatz zu den Planeten unseres Sonnensystems, welche in situ und einzeln untersucht werden können, können extrasolare Planeten aufgrund ihrer Entfernung nur zusammen mit ihren Zentralsternen beobachtet werden. Eine exakte Charakterisierung eines Exoplaneten setzt daher ein genaues Verständnis vieler Aspekte der stellaren Astrophysik voraus. Meine Arbeit konzentriert sich daher auf die Charakterisierung Transit zeigender Planeten sowie ihrer Zentralsterne. Die Untersuchungen in dieser Arbeit veranschaulichen insgesamt das Potential photometrischer Daten, indem sie zeigen wie tief wir durch ihre Analyse in extrasolare Systeme blicken können.
Kurzfassung auf Englisch: Only when a planetary orbit is favorably aligned, we can indirectly observe an extrasolar planet crossing its parent star disk. When these events occur, the observed brightness of the star drops a small amount. By analyzing this periodic variations we can estimate the planetary size in terms of the size of its host. This is the foundation of the transit method. In this context, the hot Jupiter HD 209458b represents a milestone in extrasolar planet research, because it was the first transiting system ever found. Since then, the transit method has been responsible for one third of the extrasolar planetary discoveries, following the radial velocity technique in efficiency. In contrast to the planets of our Solar System, which can be studied in situ and individually, the large distances to extrasolar planets imply that they can usually be only observed together with their host stars. A proper characterization of an exoplanet requires, in consequence, a thorough understanding of many aspects of stellar astrophysics. Therefore, my thesis focuses on the characterization of transiting exoplanets as well as their host stars. All together, the studies produced in this work demonstrate the power of photometric data, showing how deep can we look into an extrasolar system by analyzing them.

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