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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-96338
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9633/


Braucht Demokratie territoriale Grenzen? : Politisch-geographische Grundlagen einer Herrschaftsform zwischen Kongruenzanspruch und Identitätserfordernis

Kieselbach, Janne Andreas

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SWD-Schlagwörter: Demokratie , Territorialität , Grenze , Raum , Souveränität , Identität , Nationalstaat , Polis , Weltbürgertum , Kommunitarismus , Liberalismus
Basisklassifikation: 89.35 , 74.10
Institut: Geowissenschaften
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Oßenbrügge, Jürgen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.07.2018
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 15.03.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Welche Bedeutung nimmt Territorialität für demokratische Gemeinwesen ein? Sind abgegrenzte, kontrollierte Räume eine wichtige oder sogar notwendige Voraussetzung für das Funktionieren von Demokratie? Oder sind demokratische Herrschaftssysteme auch ohne territoriale Bezüge denkbar? Mit diesen grundlegenden Fragen beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Sie sind bislang weder in der Politischen Geographie noch in der Politikwissenschaft mit dem Anspruch einer interdisziplinären Synthese demokratie- und territorialitätstheoretischer Erkenntnisse systematisch untersucht worden. Das verwundert nicht nur angesichts der allgemein hohen Bedeutung, die demokratischer Herrschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts zugeschrieben wird, es erstaunt auch ob der aktuellen Relevanz der skizzierten Problemstellung. Gerade in einer Zeit, in der sich die Diagnosen einer globalisierungsbedingten Veränderung von Territorialitäten häufen, müssen die Auswirkungen auf demokratische Gemeinwesen geprüft werden. Kann Demokratie in neuen territorialen Konstellationen gelingen, die grenzüberschreitenden Interdependenzen gerecht zu werden versuchen? Und wie sind umgekehrt Entwicklungen einer zunehmenden räumlichen Fragmentierung im Sinne von Separationsbestrebungen zu beurteilen? Nur mit einem differenzierten Verständnis demokratischer Territorialbezüge lässt sich bewerten, ob räumliche Veränderungen ein neues Potenzial der Demokratiegefährdung darstellen oder ob sie der Umsetzung demokratischer Prinzipien vielleicht sogar zuträglich sind.

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