FAQ
© 2019 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-97081
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9708/


Bhagavatstutivarṇana or the Description of the Praise of the Divine

Bhagavatstutivarṇana oder die Beschreibung der Lobpreisung des Göttlichen

Pasedach, Peter

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (1.415 KB) 


SWD-Schlagwörter: Sanskrit , Mahakawja , Shiva <Gott> , Kaschmir
Freie Schlagwörter (Englisch): Ratnākara , Haravijaya
Basisklassifikation: 18.67
Institut: Asien-Afrika-Institut
DDC-Sachgruppe: Andere Sprachen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Isaacson, Harunaga (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.02.2018
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 26.04.2019
Kurzfassung auf Englisch: The Haravijaya is an epic poem or Mahākāvya, composed in
Sanskrit in the 9th century by the Kashmiri poet Ratnākara.
It is a distinguished work of its genre, which is extensive
and demanding by its language as well as by its content. The
subject of this research is its sixth canto, containing a
hymn to Śiva. In it Śiva is praised as the true nature of
highest reality according to the diverse teachings of all
major religious and philosophical traditions of the time,
alluding to and paraphrasing their authoritative texts. Thus
it is an important witness for the development of the
philosophies and religions of India, and for Śaivism in
particular, testifying as it does to what a learned author
in Kashmir in the 9th century knew and presumably expected
his likewise learned audience to understand.

This research work contains a critical edition of the text
and of both its extant commentaries: 1) Alaka’s
Viṣamapadoddyota, which however is lost for a major part of
the canto, 2) Utpala’s almost complete, not previously
edited Haravijayasāravivaraṇa. Thus the commentarial
situation is improved considerably by this edition. Among
the manuscripts consulted Jinabhadrasurijñānabhaṇḍāra
Jaisalmer 408 (Palm-leaf, 12. century CE) and BHU 1565,
containing also Utpala’s commentary, were of particular
significance. Mostly owing to the consideration of their
readings the text of the poem could be improved in many
places.

Furthermore, this work contains a translation of the text
into English, in the annotation to which the diverse
concepts and text passages alluded to by the poet are,
wherever possible, identified and explained, taking detailed
account of the commentaries.
Kurzfassung auf Deutsch: Das Haravijaya ist ein episches Gedicht oder Mahākāvya,
verfaßt auf Sanskrit im neunten Jahrhundert vom
kaschmirischen Dichter Ratnākara. Es ist ein bedeutendes
Werk seines Genres, das sehr umfangreich und sowohl
sprachlich wie auch inhaltlich sehr anspruchsvoll ist.
Gegenstand dieser Forschungsarbeit ist sein sechster Gesang,
der eine Hymne an Śiva enthält. In ihr wird Śiva gepriesen
als die wahre Natur der höchsten Realität wie sie von den
verschiedenen größeren religiösen und philosophischen
Traditionen seiner Zeit gelehrt wird, wobei Ratnākara die
jeweiligen autorativen Texte paraphrasierend aufgreift.
Damit ist sie ein wichtiges Zeugnis für die Entwicklung der
Philosophien und Religionen Indiens, speziell des Śivaismus,
indem es Zeugnis davon gibt, was ein gelehrter Verfasser in
Kashmir im 9. Jahrhundert wußte, und wovon er wahrscheinlich
ausging, daß sein ebenso gelehrtes Publikum es versteht.

Diese Arbeit beinhaltet eine kritische Edition des Textes
und seiner beiden erhaltenen Kommentare: 1) Alakas
Viṣamapadoddyota, welcher allerdings für einen großen Teil
diesen Gesangs verloren gegangen ist, 2) Utpalas fast
vollständiges, bisher nicht ediertes Haravijayasāravivaraṇa.
Somit verbessert diese Edition die Kommentarsituation
beträchtlich. Von den herangezogenen Handschriften waren
Jinabhadrasurijñānabhaṇḍāra Jaisalmer 408 (Palmblatt, 12.
Jhdt. CE) und BHU 1565, das auch Utpalas Kommentar
beinhaltet, von herausragender Bedeutung. Vor allem durch
Berücksichtigung ihrer Lesarten konnte der Text des Gedichts
an vielen Stellen verbessert werden.

Desweiteren enthält diese Arbeit eine Übersetzung des Textes
ins Englische. In den Anmerkungen zu dieser werden, wo das
möglich war, die verschiedenen vom Dichter aufgegriffenen
philosophischen Konzepte und Textstellen identifiziert und
erklärt, wobei detailliert auf die Kommentare eingegangen
wird.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende