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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-99844
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9984/


Untersuchung des Gefahrenpotentials von Pleurotus ostreatus ((Jacq.: Fr.) Kummer) und Flammulina velutipes ((Curtis: Fr.) Singer innerhalb der neuen Rosskastanien-Komplexkrankheit

Investigation of the risk potential of Pleurotus ostreatus ((Jacq .: Fr.) Kummer) and Flammulina velutipes ((Curtis: Fr.) Singer) within the new horse chestnut complex disease

Müller-Navarra, Annika

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SWD-Schlagwörter: Holzbesiedelnde Pilze , Verkehrssicherheit , Rosskastanie
Basisklassifikation: 42.99
Institut: Biologie
DDC-Sachgruppe: Pflanzen (Botanik)
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Magel, Elisabeth A. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.08.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 30.09.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Die neuartige Komplexkrankheit der Rosskastanien (Aesculus sp.), die durch das Bakterium Pseudomonas syringae pv. aesculi (Psa) sowie die Basidiomyceten Pleurotus ostreatus und Flammulina velutipes als Hauptschadverursacher charakterisiert ist, wurde in dieser Arbeit durch die Kombination unterschiedlicher Methoden untersucht. Dafür wurden mykologische, holzphysikalische und molekularbiologische Methoden gewählt, die es ermöglichen dasGefahrenpotential der beteiligten Basidiomyceten zu beurteilen. Die Bewertung des Gefahrenpotentials von holzzerstörenden Pilzen an Bäumen ist aus Verkehrssicherheitsgründen von großer Bedeutung, da durch diese die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit festgelegt werden können. Es lagen Hinweise vor, dass die Beteiligung von P. ostreatus und F. velutipes Grund für die rasch voranschreitende Weißfäule im neuartigen Krankheitsbild der Rosskastanien ist. Deswegen umfassten sämtliche Versuche beide Basidiomyceten. Von großem Interesse war außerdem der Einfluss von Psa auf beide Pilze. Für die Beurteilung des Krankheitsverlaufes betroffener Rosskastanien ist besonders von Bedeutung, ob sowohl das Bakterium Psa als auch P. ostreatus und F. velutipes an dem Schaden beteiligt sind.
Aus den Ergebnissen der hier durchgeführten Versuche wird deutlich, dass besonders
F. velutipes in diesem Schadbild ein deutlich höheres Gefahrenpotential hat als ihm bisher zugesprochen wird. Durch das gleichzeitige Auftreten von F. velutipes und P. ostreatus innerhalb des Schadens wird dieses Gefahrenpotential weiter erhöht. Im Vergleich beider Arten muss F. velutipes ein höherer Anteil im gesamten Schaden zugesprochen werden. Daraus folgt, dass das Erkennen der Komplexkrankheit bei der Regelkontrolle Anlass für eine eingehende Baumuntersuchung gibt.
Kurzfassung auf Englisch: A new type of complex disease affecting Aesculus species has been investigated by different methods evaluating the risk potential of involved basidiomycetes fungi. As main cause of the resulting white rot P. ostreatus and F. velutipes were identified. Both were not known to have a high-risk potential, up to the occurrence of the new disease. In order to assess affected Aesculus trees and their risk to stem breakage it is necessary to know about the risk potential of the fungi. The chosen methods aim to achieve knowledge about the interspecific interactions between the bacteria and the fungi and between the fungi. For tree risk management and examination of Aesculus trees infected with the investigated disease it is necessary to surely identify, which organism is involved, because risk potential distinguishes as the composition of involved organisms does.

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