FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-39563
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3956/


Neologismen im Marischen - Schöpfung, Verbreitung, Akzeptanz neuer Lexik und die "sprachliche Wiedergeburt"

Schötschel, Monika

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.520 KB) 


SWD-Schlagwörter: Mari El , Tscheremissisch , Mari <Volk> , Finnougrier , Finnougrische Sprachen , Wolgafinnische Sprachen , Lexikologie , Soziolinguistik
Freie Schlagwörter (Deutsch): Neologismen
Basisklassifikation: 17.60 , 18.82 , 17.59
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Andere Sprachen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Helimski, Eugen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.07.2006
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 29.12.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Die Arbeit befasst sich mit dem Marischen, einer finnisch-ugrischen Sprache, die im Gebiet der Mittleren Wolga gesprochen wird. Betrachtet wird die Schaffung von Neologismen in der wiesenmarischen Standardsprache im Zusammenhang mit der sogenannten „Sprachlichen Wiedergeburt“. Zunächst wird in einem kurzen Abriss die Geschichte des marischen Volkes und der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der marischen Sprache sowie die Entwicklung der wiesenmarischen Schriftsprache vorgestellt. Daraufhin wird betrachtet, wie neue Lexik gebildet bzw. aus welchen Quellen diese in die marische Standardsprache übernommen wird. Nach einer Charakterisierung ausgewählter zweisprachiger, orthographischer und „erklärender“ Wörterbücher des Marischen wird für eine Reihe von neueren Lexemen die Beleglage in diesen Wörterbüchern untersucht. Anschließend werden die Konzeption und die Ergebnisse einer Befragung vorgestellt, die Anfang 2001 in Mari El durchgeführt wurde. Diese Befragung untersuchte die Bekanntheit und Verständlichkeit ausgewählter Lexeme und ging für einige mit russischen Entlehnungen und teilweise auch mit anderen marischen Ausdrücken konkurrierende marische Lexeme der Frage nach, inwiefern sie oder ihre Konkurrenten Verwendung finden. Für die hinsichtlich der letztgenannten Frage untersuchten Lexeme wurde zudem ihr Auftreten in verschiedenen Jahrgängen der Literatur- und Kulturzeitschrift „Ončyko“ untersucht.


Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende