FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-23122
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2312/


Ecstasy : Psychopathologische Gesundheitsschäden und das Leben beeinträchtigende Folgen des Mißbrauchs - Eine empirische Untersuchung

Konietzky, Alexander

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (74 KB)   Dokument 2.pdf (3.611 KB) 


SWD-Schlagwörter: Ecstasy , Psychopathologie , Drogenmissbrauch / Rauschgift
Basisklassifikation: 44.91
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Thomasius, Rainer (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.12.2004
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 17.01.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Abstract
Einleitung:
Epidemiologische Studien und Frühwarnsysteme weisen darauf hin, daß sich die Einnahmehäufigkeit der sogenannten "Partydroge" Ecstasy unter Jugendlichen und Jungerwachsenen in den Neunziger Jahren auf einem hohen Niveau etabliert hat.
Methode:
Vom Bundesgesundheitsministerium finanzierte, klinische Studie „Projekt Ecstasykonsumenten“ am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Insgesamt 107 Ecstasykonsumenten wurden 37 polytoxikomanen Probanden ohne Ecstasykonsum und 15 Abstinenten gegenübergestellt. Zusätzlich wurde in Konsummustertypen unterteilt: Probierkonsum, Gelegenheitskonsum und Dauerkonsum.
Es kamen der Addiction Severity Index (ASI), eine standardisierte Drogenanamnese, die Symptom-Check-List (SCL-90-R) und Paranoid-Depressivitäts-Skala (PDS), die Brief-Psychiatric-Rating-Scale (BPRS) und Global-Assessment-Scale (GAS) sowie eine psychiatrische Diagnostik nach den Kriterien der ICD-10 zum Einsatz.
Ergebnisse:
Die Ecstasykonsumenten erzielen im Vergleich zu den polytoxikomanen Probanden ohne Ecstasykonsum höhere Werte hinsichtlich Depressivität, Ängstlichkeit und Zwanghaftigkeit. Sie zeigen höhere Werte in den Skalen für paranoiden Wahn und Denkstörungen und werden im beruflichen, sozialen und psychischen Bereich weniger leistungsfähig eingeschätzt. Die Ecstasykonsumenten erfüllen häufiger die Kriterien für ein Abhängigkeits-Syndrom, erleiden mehr drogeninduzierte psychotische Störungen, mehr affektive Störungen nach Drogeneinnahme und mehr amnestische und andere kognitive Störungen im Zusammenhang mit Suchtmittelkonsum.
Ausblick:
Um vergleichbare Ergebnisse zu bekommen, sollte in Zukunft die Einteilung der Ecstasykonsumenten nach ihrer kumulativen Dosis vorgenommen werden. Ziel der künftigen Studien sollte die Bildung einer fundierten Ausgangsbasis für dringend notwendige Präventionsprogramme sein.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende