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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-25759
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2575/


Deutsch als Tertiärsprache in Taiwan : unter besonderer Berücksichtigung des Chinesischen als L1 und des Englischen als erster Fremdsprache

Chen, Ying-Hui

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutsch als Tertiärsprache , Chinesisch als L1 , Englisch als erste Fremdsprache , Transfererscheinung , Sprachbewusstheit
Basisklassifikation: 18.90 , 18.09 , 18.04 , 17.31
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sprache, Linguistik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Edmondson, Willis J. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.07.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 12.09.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Deutsch als Fremdsprache besitzt in Taiwan a priori einen unverkennbaren Tertiärsprachenstatus. Deutsch wird im institutionellen Kontext des Lehrens und Lernens fremder Sprachen prinzipiell erst nach Englisch gelernt. Ausgehend von dieser Sprachenfolge besteht auf Seiten der Lehrenden und Lernenden die Möglichkeit, das oftmals brachliegende Synergiepotential – im Sinne einer curricularen Mehrsprachigkeitsdidaktik – durch sprachliches Vorwissen, Sprachlernerfahrung und Transferprozesse effektiv zu nutzen.
Bezüglich der Frage, in welchem Umfang die Rückgriffe auf die Muttersprache und auf Englisch beim Erlernen einer weiteren Fremdsprache erfolgen, wurde bisher nicht differenziert. Muttersprache und erlernte Sprachen wurden zusammen als "vorhandenes Wissen" bezeichnet. Dieses "vorhandene Wissen" soll eine Aufbaufunktion für den Erwerb einer weiteren Fremdsprache haben. Ob ein Zusammenhang zwischen den vorhandenen Sprachkenntnissen und dem Lernerfolg der Zielsprache besteht, bleibt jedoch bislang ungewiss.
Wirkt sich der Rückgriff auf das multilinguale Sprachrepertoire beim Lehren und Lernen des Deutschen lehr- bzw. lernfördernd oder lehr- bzw. lernerschwerend aus? Wird das von der taiwanesischen Sprachlehrpraxis und den Lernerfahrungen bestätigt?
Anhand einer empirischen Studie erörtert die Dissertation interlinguale Transfererscheinungen und Sprachbewusstheit beim Lernen des Deutschen bei taiwanesischen Studierenden der Auslandsgermanistik des zweiten Studienjahres. Weiterhin wird die Rolle der chinesischen Muttersprache und des Englischen aus der Lehr- und Lernperspektive untersucht. Miteinander triangulierte quantitative und qualitative Analyseverfahren werden darüber Aufschluss geben.

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