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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-27137
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2713/


Fettsäure- und Lipidkomposition in Knochenmark und Plasma bei Patienten mit Osteonekrose, Knochenmarksödemsyndrom und Coxarthrose

Fatty acid- und lipidcomposition in bonemarrow and serum of patients with idiopathic osteonecrosis, bone marrow edema syndrom and osteoarthritis

Ihnen, Maike

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Fettsäure , Lipide , Knochenmark , Knochennekrose , Knochenmarksödemsyndrom
Freie Schlagwörter (Englisch): Fatty acid , bone marrow , osteonecrosis , lipid , bone marrow edema syndrom
Basisklassifikation: 44.30
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beisiegel, Ulrike (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.11.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 21.11.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Über die Zusammensetzung des Knochenlipids und den Lipidstoffwechsel des menschlichen Knochengewebes ist wenig bekannt. Ebenso ist der Einfluss von systemischen Dyslipidämien auf die Lipidzusammensetzung des Knochens und als Ursache für die Entstehung von Knochenerkrankungen zwar evident aber nur wenig erforscht. Fast alle existierenden Daten basieren auf Ergebnissen von Tierversuchen. Informationen über die Lipid- und Fettsäurenkomposition des Plasmas und Knochenmarks bei Patienten mit Knochenerkrankungen, wie der idiopathischen Knochennekrose und dem Knochenmarksödemsyndrom sind kaum vorhanden, obwohl in der Literatur von einem Zusammenhang zwischen Störungen des Lipidstoffwechsel und diesen Knochenerkrankungen ausgegangen wird.
Vorliegend soll daher die Messung und vergleichende Charakterisierung der Lipide und Fettsäuren im menschlichen Knochenmark und Blutplasma bei gesunden und an der idiopathischen Osteonekrose und dem Knochenmarksödemsyndrom erkrankten Patienten durchgeführt werden. Als Knochenmark wird im Folgenden die Substantia spongiosa mit allen darin enthaltenen Zellpopulationen, wie z.B. Osteoblasten, Osteoklasten, Adipozyten, Zellen des blutbildenden Marks sowie Zellen des Stützgewebes definiert.
Um eine Untersuchung des Knochenmarklipids und Plasmalipids durchführen zu können, musste zuerst die Methode der Lipidextraktion aus Knochengewebe sowie die Methode der gaschromatographischen Fettsäure- und Cholesterinmessung und die enzymatische Triglycerid- und Cholesterinmessung für die Anwendung auf Knochengewebe etabliert werden. Für die Plasmaanalysen bestanden diese Methoden bereits.
Nach Etablierung der Methoden wurde eine vergleichende Charakterisierung der Fettsäureverteilung, des Cholesterin- und Triglyceridgehalts von Plasma und Knochengewebe der Patienten mit den genannten Erkrankungen zu einem gesunden Kollektiv vorgenommen und diese statistisch ausgewertet.

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