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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-32920
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3292/


Einfluss von Steroidrezeptor-Liganden sowie Steroid-Syntheseinhibitoren auf die Auslösung von Panikattacken nach Tetragastrin (CCK)-Gabe

Boskamp, Stefan

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SWD-Schlagwörter: CCK , Steroide , HHN-System , Panikattacken , Cholecystokinin
Freie Schlagwörter (Deutsch): CCK , Steroide , HHN-System , Panikattacken
Basisklassifikation: 44.91
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Wiedemann, Klaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.04.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 08.05.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund: Es gibt Hinweise auf einen Einfluss von Dexamethason (Steroidrezeptor-Ligand) sowie von Dexamethason (Steroidsyntheseinhibitor) auf die Genese von Panikattacken. Ziele: Nachweis einer Modulation von CCK-induzierten Panikattacken durch Prämedikation mit Dexamethason (Steroidrezeptor-Ligand) sowie von Dexamethason (Steroidsyntheseinhibitor) im Hinblick auf endokrine Effekte und Verhaltenseffekte. Design: Doppelblinde, randomisierte und placebokontrollierte Studie. Probanden: 10 gesunde männliche Probanden zwischen 20 und 30 Jahren; getestet an drei Terminen im Abstand von mindestens einer Woche. Medikation/Durchführung: Die Probanden erhielten zu den drei Terminen als Prämedikation jeweils zweimal 0,5mg Dexamethason, 2g Metyrapon und Placebo am Abend vorher und am Morgen des Untersuchungstages. Dann wurde am Untersuchungstag zu einem standardisierten Zeitpunkt 50mg CCK (Cholezystokinin-Tetrapeptid) intravenös appliziert. Es erfolgten Blutabnahmen zu zwölf Zeitpunkten sowie psychometrische Testungen vor und nach CCK-Gabe. Aus den Blutproben wurden die Werte für ACTH und Cortison bestimmt.
Ergebnisse: Hinsichtlich der psychometrischen Tests ergaben sich keine signifikanten Unterschiede mit den unterschiedlichen Prämedikationen, d.h. ähnlich viele Probanden erlebten eine Panikattacke unter Vormedikation mit Dexamethason bzw. Metyrapon im Vergleich zum Placebo. Unsere Studie bestätigte den Anstieg der ACTH- und Cortisol-Spiegel nach CCK-4-Injektion. Unter der Prämedikation mit Metyrapon kam es zu einem signifikant höheren Anstieg des ACTH-Spiegels nach CCK-Gabe im Vergleich zur Prämedikation mit Dexamethason bzw. Placebo. Bei normalisierten Werten ließ sich dieser Effekt nicht bestätigen. Schlussfolgerung Es konnten weder eine Veränderung endokriner Parameter noch eine Änderung im Panikniveau unter Prämedikationen mit Dexamethason und Metyrapon versus Placebo im Rahmen CCK-induzierter Panikattacken nachgewiesen werden.

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