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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-34099
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3409/


Prognostische Aussagekraft des Lymphknotenstatus von Plattenepithelkarzinomen des oberen Aerodigestivtraktes : Prognostischer Vergleich nicht metastasierter, intranodal und extranodal metastasierter Kopf-Halskarzinome

Aksima, Tarkan

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SWD-Schlagwörter: Lymphknoten , Plattenepithelcarcinom
Freie Schlagwörter (Deutsch): metastasiert , intranodal und extranodal metastasiert , Kopf-Halskarzinom
Basisklassifikation: 44.94
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Wenzel, Sören (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.07.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 27.08.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Zur Zeit fließen Faktoren wie Primärtumorgröße, Fernmetastasenevidenz, Größe und Anzahl der Lymphknotenmetastasen in die TNM-Klassifikation für Kopf- Halskarzinome ein. Aufgabe dieser Studie war es, die prognostische Aussagekraft des Kapseldurchbruchs im Vergleich zur N0-Situation und zur intranodalen Lymphknotenmetastasierung zu beurteilen.

In dieser retrospektiven Studie anhand von 194 Patienten wurde der postoperative Verlauf über 5 Jahre hinsichtlich der Zielgrößen Rezidivfreiheit, Fernmetastasenfreiheit und tumor-bedingter Überlebensrate überprüft. Alle Patienten wurden primär chirurgisch behandelt und waren zum Zeitpunkt der Diagnosestellung ohne Anhalt für Fernmetastasen. Entsprechend wurden für die Gruppen ohne Lymphknotenmetastasen, mit intranodalen Metastasen und mit Kapselrupturen 5-Jahres-Überlebensraten von 74%, 62% bzw. 25% ermittelt. Ohne Anhalt für ein Zervikalrezidiv nach 5 Jahren waren in selber Reihenfolge 89%, 87% bzw. 52%, ohne Lokalrezidive 67%, 72% bzw. 37% und 81%, 79% bzw. 48% überlebten den Zeitraum ohne Nachweis von Fernmetastasen.

Das Kriterium „Kapselruptur“ erweist sich als prognostisch deutlich aussagekräftiger als die alleinige Unterscheidung zwischen negativem und positivem Lymphknotenbefall. Da mit der Hilfe des histologischen Merkmals „Kapselruptur“ eine zuverlässigere Einschätzung der Prognose und damit verbunden eine Anpassung der therapeutischen Maßnahmen vorgenommen werden kann, ist eine Abbildung in der TNM-Klassifikation prinzipiell sinnvoll.

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