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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-35039
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3503/


Systemische Chemotherapie mit Taxol, 5-Fluorouracil und Folinsäure beim metastasierten Mammakarzinom nach Vorbehandlung mit Hochdosis-Chemotherapie

Systemic chemotherapy with Taxol, 5-Fluorouracil and folinic acid in patients with metastatic breast cancer after pretreatment with high-dose chemotherapy

Gärtner, Claudia

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SWD-Schlagwörter: Chemotherapie , Hochdosischemotherapie , Brustkrebs , Taxol , Knochenmarktransplantation
Freie Schlagwörter (Englisch): metastatic breast cancer , taxol , high-dose chemotherapy
Basisklassifikation: 44.52 , 44.92 , 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kröger, Nicolaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.11.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 04.12.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Paclitaxel hat sich in einer Kombinationstherapie mit 5-FU und Leucovorin als wirksam und gering toxisch bei Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom nach Rückfall nach HDC erwiesen. Vor allem die spezifisch in dieser Situation zu erwartende Myelotoxizität war unerwartet niedrig. Die Substanz kann gut im palliativen Therapierahmen appliziert werden. Sie erfüllt die Anforderungen einer tumorreduktiven, Lebensqualität erhaltenden und gering toxischen, palliativen Chemotherapie.
Es lässt sich feststellen, dass bei der Durchführung randomisierter Studien zur palliativen Chemotherapie nach Rückfall nach Hochdosischemotherapie aufgrund der speziellen Situation meist nur geringe Fallzahlen erreicht werden können. Dennoch sieht man eindeutige, gute Ergebnisse hinsichtlich der Effektivität und Toxizität palliativer Chemotherapien in diesen Studien.
Vor dem Hintergrund weiterer Studien, die schwer vorbehandelte Patientinnen untersucht haben, wird deutlich, dass der Einsatz aggressiver Therapien einen Vorteil an Lebensqualität und Überleben mit sich bringt. Die Risiken der Therapie stehen in einem annehmbaren Verhältnis zu den gewonnenen Vorteilen .
In der palliativen Therapiesituation müssen weiterhin individuelle Therapiekonzepte verfolgt werden. Dabei sollten wenn möglich randomisierte Studien diese Konzepte überwachen und bewerten. So können Vor- und Nachteile der Therapien und ihre Auswirkungen auf die Erkrankung und die Patientensituation erörtert werden. Die Zielpunkte dieser Therapiekonzepte sollten erweitert werden, um der palliativen Therapiesituation gerecht zu werden, und immer von dem Versuch einer standardisierten Lebensqualitätseinschätzung begleitet werden. Es ist nötig, Therapieentscheidungen immer ausführlich mit dem Patienten zu besprechen und ihm unterschiedliche Wege in dieser Situation aufzuzeigen.

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