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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-36215
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3621/


Klonierung und Charakterisierung der G-Protein gekoppelten Rezeptoren mGpr39, mGpr15 und hVPAC2

Pantlen, Anna

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Freie Schlagwörter (Deutsch): G-Protein gekoppelte Rezeptoren
Freie Schlagwörter (Englisch): G-protein-coupled receptors
Basisklassifikation: 42.13 , 44.48
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Methner, Axel (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.08.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 19.03.2008
Kurzfassung auf Deutsch: In einer Arbeitsgruppe des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg wurde an einem Modell der oxidativen Glutamattoxizität der murinen hippocampalen Zellinie HT22 beobachtet, dass die Aktivierung G-Protein gekoppelter Signalwege vor Zelltod schützen kann. Versuche mit chronisch glutamatresistenten Zellen zeigten eine unterschiedliche Regulation der mRNS zahlreicher Kandidatenrezeptoren aus der Gruppe der G-Protein gekoppelten Rezeptoren, deren pharmakologische Stimulierung oder Antagonisierung zu einer zur Regulation gleichsinnigen Veränderung des Zelltodes führte. Daraus wurde die Hypothese abgeleitet, dass gegen oxidativen Stress resistente Zellen bestimmte protektive Rezeptoren hochregulieren, um so das Überleben der Zellen zu fördern. Mittels quantitativer PCR wurde die mRNS-Menge aller derzeit bekannten Waisen-Rezeptoren (Rezeptoren ohne bekannte Liganden) untersucht. Dabei fanden sich Gpr39 und Gpr15 reproduzierbar hochreguliert. Bei den beiden genannten Proteinen sind die Mausorthologe bisher nicht bekannt und nicht charakterisiert. Ausgehend von der Hypothese, dass die in den chronisch glutamatresistenten hippocampalen Zellen der Maus hochregulierten Rezeptoren die Zelle vor oxidativem Stress schützen und somit therapeutisches Ziel in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen oder zerebraler Ischämie werden könnten, war es das Ziel meiner Arbeit, die Rezeptoren in ihrer vollständigen Länge zu klonieren und die murinen Waisen-Rezeptoren Gpr15 und Gpr39 durch Gewebeexpression mithilfe einer quantitativen PCR, phylogenetischer Bäume sowie mGpr39 zusätzlich durch Zelllokalisation mittels Transfektion zu charakterisieren.

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