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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-38036
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3803/


Die Beeinflussung des complexierten prostatspezifischen Antigens (c-PSA) durch mechanische und entzündliche Einflüsse

The influence of prostate manipulation and inflammation on serum complexed - psa

Beck, Andreas

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SWD-Schlagwörter: Prostata-spezifisches Antigen , Prostatitis , Manipulation
Freie Schlagwörter (Deutsch): complexiertes PSA , Beeinflussbarkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): complexed PSA , Influence
Basisklassifikation: 44.88
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Hammerer, Peter (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 11.07.2008
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 15.08.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Problemstellung
Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) ist ein wesentlicher Bestandteil für die Früherkennung des Prostatakarzinoms. Allerdings ist der PSA – Wert nicht tumorspezifisch, sowohl entzündliche Erkrankungen wie auch Manipulationen an der Prostata haben einen Einfluss auf die Serumkonzentration.
Es sollte untersucht werden, wie sich die Serumkonzentration von complexierter PSA (c-PSA) und Gesamt – PSA (t-PSA) durch mechanische und entzündliche Einflüsse verändert.

Methode
Im Rahmen einer prospektiven Studie wurden insgesamt 82 Männer im medianen Alter von 56,7 Jahren im Rahmen von medizinischen Behandlungen nach Prostatamanipulation bzw. bei Prostatitis (Gruppe I : Cystoskopie n=38 , Gruppe II : digitale rektale Untersuchung oder TRUS n=38, Gruppe III: Prostatitisbehandlung n=6) durch Messung des t-PSA und c-PSA untersucht.
Die Blutprobenentnahme erfolgte in Gruppe I und II vor, zwei und 24 Stunden nach der Untersuchung und in Gruppe III zum Erkrankungszeitpunkt, nach einer und nach vier Wochen.

Ergebnisse
Die statistische Aufarbeitung der Analysen (n=492) zeigte nach Cystoskopie eine starke, signifikante Erhöhung von t-PSA und c-PSA, die auch noch nach 24 h nachweisbar war, wobei die Abweichung für t-PSA nach 2 h signifikant stärker war.
Nach DRU bzw. TRUS war eine geringfügige, nur im Fall des t-PSA signifikante Erhöhung zu sehen. Nach 24 Stunden waren die Werte weitgehend wieder normal.
Bei Prostatitispatienten kam es zu deutlichen Veränderungen von t-PSA und c-PSA.

Schlussfolgerung
Zur Vermeidung falschpositiver Ergebnisse sollte vor PSA-Analysen mindestens 24 Stunden zuvor eine mechanische Belastung der Prostataregion ausgeschlossen werden.
Der c-PSA-Wert wird im Vergleich zum t-PSA-Wert durch mechanische Prostatamanipulation weniger beeinflusst.

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