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Titel: Die Beeinflussung des complexierten prostatspezifischen Antigens (c-PSA) durch mechanische und entzündliche Einflüsse
Sonstige Titel: The influence of prostate manipulation and inflammation on serum complexed - psa
Sprache: Deutsch
Autor*in: Beck, Andreas
Schlagwörter: complexiertes PSA; Beeinflussbarkeit; complexed PSA; Influence
GND-Schlagwörter: Prostata-spezifisches Antigen; Prostatitis; Manipulation
Erscheinungsdatum: 2007
Tag der mündlichen Prüfung: 2008-07-11
Zusammenfassung: 
Problemstellung
Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) ist ein wesentlicher Bestandteil für die Früherkennung des Prostatakarzinoms. Allerdings ist der PSA – Wert nicht tumorspezifisch, sowohl entzündliche Erkrankungen wie auch Manipulationen an der Prostata haben einen Einfluss auf die Serumkonzentration.
Es sollte untersucht werden, wie sich die Serumkonzentration von complexierter PSA (c-PSA) und Gesamt – PSA (t-PSA) durch mechanische und entzündliche Einflüsse verändert.

Methode
Im Rahmen einer prospektiven Studie wurden insgesamt 82 Männer im medianen Alter von 56,7 Jahren im Rahmen von medizinischen Behandlungen nach Prostatamanipulation bzw. bei Prostatitis (Gruppe I : Cystoskopie n=38 , Gruppe II : digitale rektale Untersuchung oder TRUS n=38, Gruppe III: Prostatitisbehandlung n=6) durch Messung des t-PSA und c-PSA untersucht.
Die Blutprobenentnahme erfolgte in Gruppe I und II vor, zwei und 24 Stunden nach der Untersuchung und in Gruppe III zum Erkrankungszeitpunkt, nach einer und nach vier Wochen.

Ergebnisse
Die statistische Aufarbeitung der Analysen (n=492) zeigte nach Cystoskopie eine starke, signifikante Erhöhung von t-PSA und c-PSA, die auch noch nach 24 h nachweisbar war, wobei die Abweichung für t-PSA nach 2 h signifikant stärker war.
Nach DRU bzw. TRUS war eine geringfügige, nur im Fall des t-PSA signifikante Erhöhung zu sehen. Nach 24 Stunden waren die Werte weitgehend wieder normal.
Bei Prostatitispatienten kam es zu deutlichen Veränderungen von t-PSA und c-PSA.

Schlussfolgerung
Zur Vermeidung falschpositiver Ergebnisse sollte vor PSA-Analysen mindestens 24 Stunden zuvor eine mechanische Belastung der Prostataregion ausgeschlossen werden.
Der c-PSA-Wert wird im Vergleich zum t-PSA-Wert durch mechanische Prostatamanipulation weniger beeinflusst.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/2237
URN: urn:nbn:de:gbv:18-38036
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Hammerer, Peter (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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