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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-39607
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3960/


Alcohol breeds empty goal commitments

Alkohol und Zielbindung

Sevincer, Alexander Timur

Originalveröffentlichung: (2008) Sevincer, A. T., & Oettingen, G. (2008) Alcohol breeds empty goal commitments. Journal of Abnormal Psychology. Manuscript under revision
pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (1.050 KB) 


SWD-Schlagwörter: Alkohol , Motivation , Erwartung , Placebo
Freie Schlagwörter (Deutsch): Zielbindung , Zielverfolgung
Freie Schlagwörter (Englisch): alcohol , expectation , commitment , goal striving , placebo
Basisklassifikation: 77.45
Institut: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Oettingen, Gabriele (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.12.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 29.12.2008
Kurzfassung auf Englisch: Alcohol narrows individuals’ perspectives on the most salient aspects of a situation and leads them to ignore peripheral information. We hypothesized that intoxicated individuals strongly commit to goals without considering their expectations of success, because alcohol leads them
to focus on the desired outcomes rather than on the probability of attaining the outcomes. In Study 1, intoxicated participants strongly committed to goals despite bleak prospects for goal attainment. In Study 2, once sober again, participants did not follow up on their strong commitments. In Study 3, intoxicated participants disproportionally focused on the desired outcomes and this leaded them to strongly commit to their goals. Apparently, alcohol creates strong goal commitments by narrowing individuals’ perspectives on the desired outcomes.
However, intoxicated individuals’ commitments are empty as they are not based on individuals’ expectations of success and do not foster goal striving over time.
Kurzfassung auf Deutsch: Alkohol führt dazu, dass Personen disproportional auf saliente Aspekte einer Situation fokussieren und periphere Aspekte schlechter verarbeiten. Wir haben untersucht, ob alkoholisierte Personen sich stark an Ziele binden, ohne ihre Erfolgserwartungen zu berücksichtigen, weil Alkohol dazu führt, dass Personen disproportional auf die erwünschten Ereignisse fokussieren anstatt auf die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung. In Studie 1 haben sich alkoholisierte Teilnehmer trotz niedriger Erfolgserwartungen stark an ihre Ziele gebunden. In Studie 2 haben die Teilnehmer sobald sie wieder nüchtern waren ihre Ziele nicht im Einklang mit ihren starken Zielbindungen verfolgt. In Studie 3 haben alkoholisierte Teilnehmer disproportional auf die erwünschten Ereignisse fokussiert und dies führte dazu, dass sie sich stark an ihre Ziele gebunden haben. Anscheinend führt Alkohol zu starken Zielbindungen. Diese Zielbindungen sind jedoch ‚leere’ Zielbindungen, weil sie nicht auf Erfolgserwartungen basieren und nicht tatsächliches Zielverhalten über die Zeit beeinflussen.

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