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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-43572
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4357/


Vergleich von resorbierbaren und nicht-resorbierbaren skleralen Implantaten (SK-Gel und T-Flux) bei der tiefen Sklerektomie mit und ohne Kombination einer Katarakt-Operation

Jochim, Elvira

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Basisklassifikation: 44.95
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Klemm, Maren (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.11.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 18.11.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund: In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluss von zwei unterschiedlichen skleralen Platzhaltern (T-Flux und SK-Gel) auf die Augeninnendrucksenkende Wirkung der tiefen Sklerektomie teils in Kombination mit Katarakt-Operation untersucht und analysiert.
Material und Methoden: In dieser retrospektive Studie wurden insgesamt 116 operierte Augen von 89 Patienten eingeschlossen. Einige Patienten wurden an beiden Augen operiert. Für die statistische Auswertung wurde jedoch jedes einzelne Auge als Individuum betrachtet. Dabei handelte es sich um Glaukom-Patienten, deren individueller Zieldruck medikamentös nicht erreicht werden konnte. Alle Patienten erhielten eine tiefe Sklerektomie als drucksenkende Operation. Es wurden 35 Patienten mit einem SK-Gel Implantat versorgt, 81 Patienten erhielten ein T-Flux Platzhalter implantiert. Bei einigen Patienten wurde als visusverbessernde Maßnahme eine kombinierte Operation mit zusätzlicher Phakoemulsifikation und dem Einsetzen der Hinterkammerlinse vollzogen. Es wurden folgende Parameter erhoben: Mittelwerte des Augeninnendrucks (IOD), Mittelwerte der applizierten Augentropfen, Anzahl der Komplikationen und drucksenkenden Folgeoperationen. Die Patientenuntersuchungen erfolgten direkt prä- und post-operativ, sowie nach 12 Monaten.
Ergebnisse: IOD prä-operativ: 20,8±8,2 mmHg (SK-Gel), 17,1±3,6 mmHg (SK-Gel+Phako), 18,4±5,7 mmHg (T-Flux), 17,2±4 mmHg (T-Flux+Phako). IOD 12 Monate post-operativ: 13,4±2,5 mmHg (SK-Gel), 11,8±1,9 mmHg (SK-Gel+Phako), 13,2±2,2 mmHg (T-Flux), 12,2±2 mmHg (T-Flux+Phako). Anzahl der lokalen Antiglaukomatosa: prä-operativ 2,6±1,2 (SK-Gel) und 2,3±1,3 (T-Flux), 12 Monate post-operativ 0,4±0,8 (SK-Gel) und 0,3±0,8 (T-Flux). Komplikationen: SK-Gel (n=35): 28,5% Bulbushypotonie, 4 Nahtnachlegungen, 2 Implantatentfernungen und 2 YAG-Kapsulotomien. T-Flux (n=81): 32,09% Bulbushypotonie, 1 induzierte Katarakt, 2 Vorderkammerspülungen, 1 Pars plana Vitrektomie, 2 YAG-Kapsulotomien. Drucksenkende Folgeoperationen nach 12 Monate: 48,57% Goniopunktionen und 5,71% weitere Eingriffe in der SK-Gel-Gruppe, 30,86% Goniopunktionen und 6,17% weitere Eingriffe in der T-Flux-Gruppe.
Diskussion: Die tiefe Sklerektomie mit Implantation eines skleralen Platzhalters führt zu einer anhaltenden Senkung des Augeninnendruckes. Dabei sind T-Flux und SK-Gel-Implantate gleich wirkungsvoll. Die Kombination mit einer Katarakt-Operation hat keinen Einfluss auf das OP-Ergebnis.

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