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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-45143
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4514/


Krankheitskonzepte von Hypertonikern

Health beliefs of hypertensive patients

Carvalho de Almeida Sedas, Gabriela

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SWD-Schlagwörter: Krankheitskonzepte , Patientenkonzepte , Hypertoniker , Bluthochdruck
Freie Schlagwörter (Englisch): health beliefs , attitude to health , concept of health , hypertension
Basisklassifikation: 44.62
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bussche, Hendrik van den (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 09.02.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 11.03.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Bluthochdruck ist in der allgemeinmedizinischen Praxis eine häufige Erkrankung, die sich durch gravierende Folgeerkrankungen und oftmals eine unbefriedigende Behandlung mit Nichterreichen der Zielwerte auszeichnet. Die subjektiven Krankheitskonzepte von Patienten beeinflussen in vielfältiger Weise den Krankheitsverlauf. Nur wenig ist über die Vorstellungen, Theorien, Ideen und Befürchtungen bekannt, die Patienten mit Bluthochdruck in Bezug auf ihre Erkrankung haben.
Diese qualitative Studie untersucht die Krankheitskonzepte von Bluthochdruckpatienten in Deutschland. Die vorliegenden Ergebnisse beruhen auf der Aufzeichnung von zehn Interviews, die mit Hilfe eines individuell veränderbaren Leitfadens geführt wurden. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer strukturierender Inhaltsanalyse. Die Rekrutierung der zehn Hypertoniker ergab sich aus drei hausärztlichen Praxen und zwei Krankenhäusern in Hamburg.
Inhaltlich interessierten bei der Erfassung der Krankheitskonzepte insbesondere Fragen nach Vorstellungen über Ursachen, Pathophysiologie und Folgeerkrankungen des Hypertonus. Auch die Behandlungserwartungen, insbesondere die Kenntnis nicht-medikamentöser und medikamentöser Therapieoptionen, deren Nebenwirkungen und die Einschätzung der Kontrollierbarkeit bzw. Chronizität der Erkrankung wurden beleuchtet.
Zusammenfassend ergab sich eine defizitäre Kenntnis, die überraschenderweise unabhängig von Bildungsstand und Dauer der Erkrankung ist. Verunsicherung, Verdrängen und explizites Desinteresse an bestimmten - insbesondere emotional belastenden Informationen wie Risiken und Folgeerkrankungen - wurden häufig beobachtet.

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