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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-50481
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5048/


Patientenselbstbewertung neurologischer Beeinträchtigungen bei Multipler Sklerose - welche körperlichen Funktionen sind die Wertvollsten?

Böhm, Julia

Originalveröffentlichung: (2010) Patient perception of bodily functions in multiple sclerosis: gait and visual function are the most valuable. Heesen C, Böhm J, Reich C, Kasper J, Goebel M, Gold SM. Mult Scler. 2008 Aug;14(7):988-91. Epub 2008 May 27
pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Multiple Sklerose , Bewältigung , Störung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Selbstbewertungsinstrumente Patientenselbstbewertung
Basisklassifikation: 44.90
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Heesen, Christoph (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.02.2011
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 07.04.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die Multiple Sklerose (MS) ist eine heterogene Krankheit mit einem vielfältigen
klinischen Erscheinungsbild. Nur wenige Messinstrumente beziehen sich auf die
Bewertung der körperlichen Funktionen aus Patientenperspektive.
Weiter ist die Validität der Coping Self Efficacy Scale (CSES) für die Anwendung bei
der MS und der Einfluss der Erkrankungsdauer auf Copingverhalten und
Wertschätzung der körperlichen Fähigkeiten nicht geklärt.
In der vorliegenden Studie wurden zwei zufällig ausgewählte Gruppen mit kurzer (≤5
Jahre, n=84) und langer Erkrankungsdauer (≥15 Jahre, n=82) gebildet und nach der
individuellen Wertschätzung von jeweils 13 körperlichen Funktionen in Anlehnung an
die United Kindom Disability Scale (UNDS) befragt. Die Ergebnisse wurden mit dem
jeweils aktuellen Beeinträchtigungsgrad entsprechend der Einzelscores der UNDS
verglichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass in beiden Gruppen die Funktionsfähigkeit der unteren
Extremität von höchster Priorität, gefolgt von Sehvermögen und spezifisch für die
Gruppe mit langer Erkrankungsdauer auch die kognitive Leistung, ist. Die aktuelle
Beeinträchtigung der Patienten (ermittelt anhand der UNDS) korreliert bei der
durchgeführten Untersuchung nicht mit den vergebenen Prioritäten.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Analyse der psychometrischen Qualitäten der
Coping- Selbstwirksamkeits- Skala, der Coping Self Efficacy Scale (CSES).
Zusammenfassend demonstrieren unsere Daten, dass die Funktionen Gehen und
Sehen gefolgt von der Kognitionsleistung die höchste Priorität unter den 13
Dimensionen der körperlichen Funktionen bei Patienten sowohl mit kurzer als auch
langer Erkrankungsdauer haben und dass die CSES ein valides Messinstrument für
die Anwendung bei MS-Patienten ist.

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