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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-51406
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5140/


Retrospektive Untersuchung über die klinische Indikation intraoperativer 3D-Röntgendiagnostik mit dem ARCADIS Orbic3D C-Bogen bei operativer Versorgung von Frakturen des Kieferwinkels und seiner Region

Marx, Sven

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SWD-Schlagwörter: C-Bogen , Volumentomographie , Kieferchirurgie , Röntgendiagnostik , Osteosynthese
Freie Schlagwörter (Englisch): CBCT ,
Basisklassifikation: 44.64 , 44.96
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Pohlenz, Philipp (PD Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.05.2011
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 17.05.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die intraoperative Diagnostik in der ZMKG-Chirurgie zur Verhinderung von Zweiteingriffen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Schon das Vorgängermodell des ARCADIS Orbic 3D zeigte seine Vorteile der 3D-Darstellung in CT-Qualität unter Verwendung der CBCT-Technik bei geringerer Strahlenexposition. Das isozentrische Konstruktionsprinzip des mobilen C-Bogens und die schnelle Datenerfassung ermöglichen eine einfache Integration in den Arbeitsplan und verbessern den Workflow. Der Einsatz des Gerätes zur intraoperativen Kontrolle von therapierten Kieferwinkelfrakturen ist aufgrund der hohen Komplikationsrate dieses Frakturtyps von besonderer Wichtigkeit.
Die im Zeitraum vom 20.05.2005 - 28.10.2008 in der NWDKK Hamburg-Eppendorf postchirurgisch und intraoperativ generierten ARCADIS Orbic3D-Datensätze von 566 versorgten Patienten mit Gesichtsschädelfrakturen wurden nach ihrer Lokalisation aufgeteilt. Diese Aufteilung erlaubt eine Übersicht der klinischen Anwendbarkeit des Gerätes im Hinblick auf die verschiedenen Frakturgruppen. Die Auswertung ergab 223 Patienten mit Unterkieferfrakturen. Die 83 Patienten mit 86 Unterkieferwinkelfrakturen (75 männliche und 8 weibliche Patienten), wurden separat betrachtet. Die 3D-Scans erlauben eine Beurteilung des Frakturspaltes sowie die Lage des Osteosynthesmaterials und der reponierten Fragmente. Die exzellente Bildqualität mit geringen Metallartefakten vereinfacht die Begutachtung des Therapieergebnisses.
Der regelhafte Einsatz der intraoperativen 3D-Darstellung ergab eine Revisionsrate von 5% der Patienten mit Kieferwinkelfrakturen. Die Frakturen dieser Betroffenen konnten aufgrund der ARCADIS Orbic 3D–Diagnostik sofort zweitversorgt werden und die Vorteile für Patienten und Klinik sind ersichtlich.
Letztendlich ist erkennbar, dass der ARCADIS Orbic 3D mit seiner Einsetzbarkeit in der Kieferwinkelregion ein Gerät zur suffizienten Bildgebung darstellt.
Die intraoperative Handhabung gibt dem Operateur weitere Möglichkeiten zu sofortigen chirurgischen Maßnahmen unter Schonung des Patienten. Daher ist eine zukünftige routinemäßige Nutzung der auf C-Bogen basierenden CBCT in anderen Kliniken zur intraoperativen Therapiekontrolle in der ZMKG-Chirurgie denkbar.

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