FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-52246
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5224/


Auswirkung von antiangiogener und antiproliferativer Therapie am murinen Modell des ossär metastasierten Mammakarzinoms nach Primariusresektion

The effect of antiangiogenic and antiproliferative therapy on breast cancer bone metastasis after resection of the primary tumor in a murine model

Kurniawan, Niehls

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (1.774 KB) 


SWD-Schlagwörter: Angiogenese , Brustkrebs , Metastase , Vascular endothelial Growth Factor , Tiermodell , Chemotherapie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Sunitinib , femur window
Basisklassifikation: 44.83 , 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Hansen-Algenstaedt, Nils (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.05.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 12.08.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Das Mammakarzinom gehört zu den häufigsten Tumoren des Menschen. Die Therapiemöglichkeiten von Knochenmetastasen sind trotz der hohen Inzidenz und ihren gravierenden Komplikationen unzureichend erforscht. Am Modell des Femur Window konnte durch die Resektion des Mammakrazinom-Primärtumors ein wachstumsfördernder Effekt auf eine Knochenmetastase nachgewiesen werden. Ob dieses verstärkte Wachstum einen medikamentös beeinflussbaren Faktor darstellt sollte hier anhand von Sunitinib, einem Rezeptor-Tyrosinkinase-Inhibitor mit anti-proliferativer und anti-angiogener Wirkung, untersucht werden. Im Tierexperiment wurden nun ein orthotoper Mammakarzinom-Primarius und mit zeitlichem Versatz eine ossäre Metastase injiziert. Unter Sunitinib- bzw. Placebo-Monotherapie wurde der Primarius im Verlauf resiziert und die Auswirkung auf Tumorwachstum und Mikrozirkulation mittels des Femur Windows über 25 Tage untersucht. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass Sunitinib als Monotherapie lediglich die Permeabilität tumorassoziierter Gefäße erhöht. Die verstärkte Tumorprogession nach Primariusresektion konnte hier nicht verhindert werden. Allgemein fallen die nur unwesentlichen Veränderungen der funktionellen Parameter, wie Blutflussgeschwindigkeit, Blutfluss- und Gewebsperfusionsrate hinter den Erwartungen zurück. Mögliche Ursachen hierfür sind z.B. eine zu kleine Knochenmetastase, eine zu hohe Dosierung oder zu lange Applikation von Sunitinib mit adversem Effekt, ein sekundäres Therapieversagen i.S. alternativer Stimulationen oder eine Interaktion mit im Versuch verwendeten Medikamenten. Die erhöhte Permeabilität führte dennoch zu einer verbesserten Substratanreicherung im Zielgewebe. Dies könnte zu synergistischen Effekten mit zusätzlichen Tumortherapeutika führen. Erneute Studien unter Verwendung einer Kombinationstherapie sind anzuraten. Die erhobenen Daten sind weiterhin Grundlage zur Modifikation des Therapieschemas im Sinne von Dosierung und Applikationsdauer sowie zur Optimierung des Karzinom-Metastasen und Femur Window Modells.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende