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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-58019
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5801/


Assoziation zwischen dem LIPC-514C/T-Polymorphismus im Promoter der Hepatischen Lipase und HDL-Cholesterin - Daten der CORA-Studie

Bartel, Dorith

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Polymorphismus, Hepatische Lipase, HDL-Cholesterin, CORA-Studie
Basisklassifikation: 44.77 , 44.61 , 44.48
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Windler, Eberhard (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.08.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 21.08.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Fragestellung: Die hepatische Lipase ist ein Schlüsselenzym im HDL-Stoffwechsel. Das T-Allel des -514 C/T-Polymorphismus im Promoter des hepatischen Lipase-Gens (LIPC) ist mit einer erniedrigten Aktivität der hepatischen Lipase und erhöhten HDL-Konzentrationen assoziiert. Allerdings sind die Ergebnisse genetischer Assoziationsstudien nicht konsistent. Daten der CORA-Studie wurden mit der Frage analysiert, ob bei Frauen ein Effekt des T-Allels auf das HDL-Cholesterin nachvollzogen werden kann und mit welchen Einflussfaktoren das T-Allel interagiert
Zusammenfassung: Die Ergebnisse dieser Studie belegen, dass auch bei Frauen die Assoziation zwischen T-Allel des -514 C/T-Polymorphismus im Promoter des LIPC-Gens und HDL-Cholesterin durch weitere Faktoren moduliert wird. Prämenopausale oder insulinresistente Frauen mit T-Allel haben ein signifikant niedrigeres HDL-Cholesterin als prämenopausale oder insulinresistente Frauen mit einem CC-Genotyp. Die Abhängigkeit vom Menopausestatus könnte erklären, warum der Effekt des T-Allels auf das HDL-Cholesterin bei Frauen bisher nicht überzeugend gezeigt werden konnte. Die Assoziation zwischen T-Allel und Insulinresistenz war überraschend. Bisher wurde vermutet, dass die C/T-Substitution innerhalb einer Bindungsstelle für Insulin liegt, so dass das Insulin die Aktivität der hepatischen Lipase nicht mehr hoch regulieren kann. Weitere unbekannte Interaktionen mit dem T-Allel spielen hier vielleicht eine Rolle. So könnten weitere Gen-Gen-Interaktionen für die heterogenen Ergebnisse der genetischen Assoziationsstudien ursächlich sein.

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