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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-70400
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/7040/


Einflussfaktoren auf die Terminierung im Rahmen der katheterinterventionellen Ablation von persistierendem und lang-anhaltend-persistierendem Vorhofflimmern

Hagemann, Sonja

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SWD-Schlagwörter: Vorhofflimmern
Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schwoerer, Alexander (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 03.11.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 13.11.2014
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Arbeit wurden die Terminierungsfaktoren bei Katheterablation von persistierendem und langanhaltend-persistierendem Vorhofflimmern durch multivariate Regressionsanalyse untersucht. Dabei waren die Zykluslänge, der Rhythmus bei Prozedurbeginn und die Dauer der längsten Vorhofflimmerepisode unabhängige Prädiktoren für die Terminierung in der Indexprozedur. Der Herzklappenfehler war ein signifikanter Prädiktor für den Rhythmus bei Wiedervorstellung zur Redo-Prozedur. Der CHA2DS2-VASc-Score, die Aortenklappeninsuffzienz und die Dauer der längsten AF-Episode waren entscheidende Terminierungsfaktoren in der Redo-Prozedur. Die Dauer der längsten AFEpisode ist somit der stärkste Prädiktor für die Terminierung und sehr wahrscheinlich auch für das Langzeitoutcome entscheidend. Langfristige Nachbeobachtungsstudien sind notwendig, um den Einfluss der Faktoren auf den Gesamterfolg der Katheterablationen zu untersuchen und das pathophysiologische Verständnis des nicht-paroxysmalen Vorhofflimmerns zu verbessern. Aus der Kenntnis der Terminierungsfaktoren lassen sich neue Therapieansätze im Bereich der Katheterablation ableiten, welche die Erfolgsrate beim nicht-paroxysmalem Vorhofflimmern in Zukunft steigern könnten, wie z.B. frühzeitige katheterinterventionelle Ablation und pharmakologische Maßnahmen zur Erhöhung der Vorhofflimmerzykluslänge.

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