FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-82730
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8273/


Zusammenhang der NY-ESO-1 Expression zur TMPRSS2:ERG-Genfusion beim Prostatakrebs

Ospina-Klinck, Daniel

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (6.604 KB) 


SWD-Schlagwörter: NY-ESO-1 , Prostatakrebs , TMA , Tissue Microarray
Freie Schlagwörter (Englisch): NY-ESO-1 , prostate cancer , tissue microarray
Basisklassifikation: 44.47
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.11.2016
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 19.01.2017
Kurzfassung auf Deutsch: NY-ESO-1 wurde als therapeutischer Impfstoff beim Prostatakrebs vorgeschlagen. Die vorliegende Studie sollte daher den Zusammenhang zwischen der NY-ESO-1- Expression und dem Tumorphänotyp, dem biochemischen Rezidiv und molekularer Untergruppen bei hormonnaiven Prostatakarzinomen klären. Dazu wurde ein Tissue- Microarray mit 11.152 Prostatakrebsproben analysiert. 8,8% der 8.761 interpretierbaren Tumoren waren NY-ESO-1-positiv, darunter 5,8 % mit schwacher, 2,5 % mit mittelstarker und 0,5 % mit starker Expression. In den benignen Prostatadrüsen wurde keine NY-ESO-1 Expression beobachtet. Die NY-ESO-1- Expression war deutlich assoziiert mit der Untergruppe der ERG-Fusions-positiven Tumoren (p<0,0001). Vor allem in ERG-positiven Tumoren war die NY-ESO-1- Expression mit einem frühen biochemischen Rezidiv (p=0,0002) und einem hohen Gleason-Grad (p<0.0001) assoziiert. Dieser Zusammenhang war bei den ERG- negativen Tumoren deutlich geringer. In den ERG-negativen Tumoren gab es einen Zusammenhang zwischen der NY-ESO-1-Expression und Deletionen von PTEN (p=0,0012) sowie 6q15 (p=0,0005). Unsere Beobachtungen lassen folglich auf einen engen Zusammenhang zwischen der NY-ESO-1-Expression und einer ERG- Aktivierung und auch PTEN- und 6q15-Deletionen beim Prostatakarzinom schließen. Die Auswirkungen dieser Interaktionen auf die Wahrscheinlichkeit eines Ansprechens auf eine mögliche Immuntherapie sollten auf jeden Fall geklärt werden. Die prognostische Auswirkung der NY-ESO-1-Expression auf die Prognose der Prostatakarzinom-Patienten hingegen ist eher gering und zusätzlich nicht unabhängig von den bereits etablierten klinisch-pathologischen Parametern.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende