DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorGellißen, Susanne-
dc.contributor.authorMeyer, Lucas-
dc.date.accessioned2025-05-26T11:32:49Z-
dc.date.available2025-05-26T11:32:49Z-
dc.date.issued2024-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/11656-
dc.description.abstractDer Schlaganfall wird als fokale oder globale Störung der zerebralen Funktion definiert, bei dem ein minderdurchblutetes Hirnareal durch eine Stenose eines hirnversorgenden Gefäßes entsteht. Die Durchblutung des Areals kann neben der thrombolytischen Therapie durch eine MT mithilfe eines Katheters wieder-hergestellt werden, wobei sich die MT bei klinisch schwer betroffenen Patienten als Methode der Wahl etabliert hat. Trotz des optimalen Verlaufs dieser Methode, kommt es dennoch bei etwa der Hälfte der Patienten langfristig zu einem negativen klinischen Krankheitsverlauf (mRS90 von >2). Diese Studie diente der Untersuchung des Einflusses von laborchemischen Parametern und Vorerkrankungen auf den Krankheitsverlauf von Patienten, die nach einem ischämischen Schlaganfall per mechanischer Thrombektomie vollständig rekanalisiert wurden. Die Ergebnisse zeigten keinen signifikanten Zusammenhang zwischen den erhobenen laborchemischen Parametern und dem weiteren Krankheitsverlauf. Das erhöhte Alter, ein niedriger ASPECTS und die Anzahl der verbrachten Tage auf der Intensivstation gingen signifikant mit einer negativen klinischen Prognose einher. Das erhöhte Alter als Prädiktor ist durch den allgemein schlechteren Gesundheitszustand von älteren Patienten nachvollziehbar und ist bereits aus vorherigen Studien als Risikofaktor bekannt. Der niedrige ASPECTS lässt sich durch das größere Infarktgebiet erklären. Es ist bereits bekannt, dass ein niedriger ASPECTS auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für eine TICI 0/1/2a Rekanalisation einhergeht. Trotz einer TICI 3 Rekanalisation scheint der größere Initialschaden maßgeblich ursächlich für die langfristige klinische Prognose zu sein. Eine mögliche Erklärung für die Anzahl der verbrachten Tage auf der Intensivstation als möglichen Prädiktor ist, dass die Patienten auf Intensivstationen schwerere Schlaganfallverläufe mit zusätzlichen Einschränkungen erleiden. Zudem kann eine längere Beatmungszeit, bei häufig mehrfacher Intubation, zu weiteren Gesundheitsdefiziten wie einer Aspirationspneumonie führen.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleErkennung eines negativen Krankheitsverlaufs nach erfolgreich durchgeführter mechanischer Thrombektomie beim akuten Schlaganfall anhand laborchemischer Parameterde
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2025-04-28-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-127965-
item.creatorOrcidMeyer, Lucas-
item.creatorGNDMeyer, Lucas-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDGellißen, Susanne-
item.grantfulltextopen-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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