DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorNiesen, Peter-
dc.contributor.advisorHerzog, Lisa-
dc.contributor.advisorStahl, Titus-
dc.contributor.authorKondakciu, Ervin-
dc.date.accessioned2026-02-18T13:24:05Z-
dc.date.available2026-02-18T13:24:05Z-
dc.date.issued2025-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12050-
dc.description.abstractBewegungen wie Black Lives Matter, Occupy oder Fridays for Future haben das politische Mittel deszivilen Ungehorsams weltweit neu belebt. Doch klassische politische Theorien tun sich schwer damit, diese neuen Protestformen zu erfassen. In seiner Dissertation geht Ervin Kondakciu der zentralen Frage nach: Wie könnte eine zeitgemäße und politisch angemessene Theorie des Ungehorsams aussehen? Die Arbeit zeigt zunächst, warum traditionelle Modelle – insbesondere das liberale Modell von John Rawls – nicht ausreichen. Rawls reduziert Ungehorsam auf moralisch motivierte Ausnahmen innerhalb einer im Großen und Ganzen gerechten Ordnung. Damit entpolitisiert er den Protest und verkennt seine transformative Kraft. Als Alternative entwickelt die Dissertation den Begriff des rekognitiven Ungehorsams. Aufbauend auf Axel Honneths Anerkennungstheorie versteht Kondakciu rekognitiven Ungehorsam als kollektive Praxis, die systematische Missachtung und soziale Ausgrenzung sichtbar macht – und zugleich die in modernen Institutionen angelegten Versprechen von Würde, Gleichheit und Teilhabe neu interpretiert und einlöst. Rekognitiver Ungehorsam ist damit kein Zeichen demokratischer Krise, sondern Ausdruck eines lebendigen und konflikthaften Demokratisierungsprozesses. Die Dissertation liefert somit einen neuen theoretischen Rahmen, um aktuelle Protestbewegungen als Kämpfe um Anerkennung zu verstehen – und als unverzichtbaren Bestandteil einer offenen, sich wandelnden Demokratie.de
dc.language.isoende_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subject.ddc100: Philosophiede_DE
dc.titleRecognitive Disobedience: Moving beyond the liberal paradigm by means of a politicization of Axel Honneth’s theory of recognitionen
dc.title.alternativeRekognitive Ungehorsamkeit: Über das liberale Paradigma hinaus durch eine Politisierung von Axel Honneths Anerkennungstheoriede
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2025-10-16-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentSozialwissenschaftende_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-133098-
item.creatorOrcidKondakciu, Ervin-
item.fulltextWith Fulltext-
item.creatorGNDKondakciu, Ervin-
item.grantfulltextopen-
item.languageiso639-1other-
item.advisorGNDNiesen, Peter-
item.advisorGNDHerzog, Lisa-
item.advisorGNDStahl, Titus-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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