DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorSchäfer, Ingo-
dc.contributor.authorHuber, Barbara-
dc.date.accessioned2026-01-12T10:10:17Z-
dc.date.available2026-01-12T10:10:17Z-
dc.date.issued2022-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12080-
dc.description.abstractIn der vorliegenden Studie sollte die Stabilität von dissoziativen Symptomen bei Patienten mit einer Diagnose aus dem schizophrenen Formenkreis sowie die Beziehung zwischen früher kindlicher Traumatisierung, Dissoziation und psychotischen Symptomen untersucht werden. Bei 145 Patienten, davon 72% mit der Diagnose einer Schizophrenie und 22% mit der Diagnose einer schizoaffektiven Störung, wurde ein Interview zum Zeitpunkt der vollstationären Aufnahme geführt (T0). Ein weiteres Interview erfolgte zu einem Zeitpunkt, zu dem sich der psychische Gesundheitszustand der Patienten klinisch stabilisiert hatte (T1). Zur Erhebung der Zielsymptomatik und zur Charakterisierung der frühkindlichen Traumatisierung dienten die Dissociative Experiences Scale (DES), die Positive and Negative Syndrome Scale (PANSS) und das Childhood Trauma Questionnaire (CTQ). Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Abnahme der dissoziativen Symptome über die Zeit (M = 19,2 gegenüber M = 14,1, p<0,001). Es bestand ein deutlicher signifikanter Zusammenhang zwischen dissoziativer Symptomatik an beiden Untersuchungszeitpunkten und einzelnen Unterskalen des Childhood Trauma Questionnaire. Der beste Prädiktor von dissoziativen Symptomen bei Aufnahme war die PANSS-Subskala für Positivsymptomatik (Finc (3,64) = 3,66, p = 0,017), während kindlicher sexueller Missbrauch der beste Prädiktor für dissoziative Symptome zum Zeitpunkt der klinischen Stabilisierung war (Finc(10,80) = 2,00, p = .044). Zusammenfassend weisen die Ergebnisse in Zusammenschau mit der Literatur darauf hin, dass dissoziative Symptome bei Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis mit früher kindlicher Traumatisierung in Zusammenhang stehen. Die dissoziative Symptomatik scheint dabei allerdings abhängig vom Krankheitsstadium zu sein. Insgesamt ist zu empfehlen, dass der Traumaanamnese und der Behandlung von komorbider dissoziativer Symptomatik bei Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis mehr Beachtung geschenkt wird.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleZusammenhänge zwischen früher Traumatisierung und dissoziativen Symptomen bei schizophrenen Patientende
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2025-09-26-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.91: Psychiatrie, Psychopathologiede_DE
dc.subject.gndDissoziation <Psychologie>de_DE
dc.subject.gndPsychisches Traumade_DE
dc.subject.gndSchizophreniede_DE
dc.subject.gndPsychosede_DE
dc.subject.gndSchizoaffektive Psychosede_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-133485-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDSchäfer, Ingo-
item.creatorGNDHuber, Barbara-
item.grantfulltextopen-
item.creatorOrcidHuber, Barbara-
item.languageiso639-1other-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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