DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorInhestern, Laura-
dc.contributor.authorKurz, Hannah-
dc.date.accessioned2026-04-21T09:54:42Z-
dc.date.available2026-04-21T09:54:42Z-
dc.date.issued2025-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12341-
dc.description.abstractEine Krebserkrankung im Kindes- oder Jugendalter geht mit einer erheblichen Belastung für die Betroffenen und deren Angehörigen einher. Es gibt in der Literatur Hinweise darauf, dass Angehörige stärker belastet sein können, als die Betroffenen selbst. Insbesondere für Eltern zählt die Krebsdiagnose des eigenen Kindes wohl zu den intensivsten und einschneidendsten Erfahrungen, die sie insgesamt machen können. Die mit der Erkrankung verbundenen Belastung kann dabei über die Akutbehandlung hinaus fortbestehen und auch langfristig zur Entwicklung von Angststörungen und Depressionen beitragen. Die bisherige Literatur hierzu ist jedoch weiterhin begrenzt. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Prävalenz klinisch relevanter Angst- und Depressionssymptome bei Eltern krebskranker Kinder nach Therapieabschluss zu erfassen. Zudem sollten Einflussfaktoren und Verläufe von Ängsten/Depressivität während der Nachsorge erfasst werden. Hierzu wurden in einer deutschlandweiten Studie 516 Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Hirntumoren oder Leukämien zu drei Messzeitpunkten befragt. Nach Therapieende erreichten 34 % der Eltern die Schwelle für klinisch relevante Angstsymptome und 30 % die Schwelle für klinisch relevante depressive Symptome. Bis zum Studienende sank dieser Anteil auf jeweils 16 %. Mütter berichteten über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg höhere Belastungswerte als Väter. Mit elterlicher Angst- und Depressionssymptomatik waren in unserer Stichprobe vor allem krankheitsunabhängige Faktoren assoziiert, darunter sozioökonomische Aspekte, somatische oder psychische Vorbelastungen der Eltern sowie psychosoziale Faktoren. Die longitudinalen Regressionsmodelle zeigten, dass höhere Ausgangswerte mit einer stärkeren Symptomverbesserung einhergingen, während eine längere Zeit seit Diagnosestellung mit einer geringeren Symptomverbesserung assoziiert war. In der Verlaufsgruppenanalyse zeigten sich zwischen der Gruppe mit durchgehend niedriger Belastung und der Gruppe mit durchgehend hoher Belastung die größten Unterschiede. Letztere war unter anderem durch einen niedrigeren sozioökonomischen Index sowie einen höheren Anteil Alleinerziehender und arbeitsloser Eltern gekennzeichnet. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die gesamte Familie einschließlich beider Elternteile auch über die Behandlungsphase hinaus in den Blick zu nehmen, z.B. durch systematische Nachsorgeprogramme oder auch durch familienorientierte Rehabilitationen. Künftige Forschung sollte die Bedeutung krankheitsunabhängiger Einflussfaktoren für die psychosoziale Belastung betroffener Eltern weiter differenzieren.de
dc.language.isomulde_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectpädiatrische Krebserkrankungende
dc.subjectAngstde
dc.subjectDepressivitätde
dc.subjectHirntumorede
dc.subjectLeukämiede
dc.subjectEltern krebskranker Kinderde
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleKann Zeit Wunden heilen? Eine multizentrische Längsschnittstudie zu Angst und Depressionen bei Eltern krebskranker Kinderde
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2026-04-01-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.07: Medizinische Psychologiede_DE
dc.subject.gndMedizinde_DE
dc.subject.gndPsychologiede_DE
dc.subject.gndPsychoonkologiede_DE
dc.subject.gndElternde_DE
dc.subject.gndKindde_DE
dc.subject.gndPsychische Belastungde_DE
dc.subject.gndKrebs <Medizin>de_DE
dc.subject.gndNachsorgede_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.note.externDie Studie war eingebettet in ein übergeordnetes Forschungsprojekt. Das Studienprotokoll hierzu findet sich unter: DOI: 10.1136/bmjopen-2016-014505.de_DE
datacite.relation.IsSupplementedByDOI: 10.1002/pon.70115de_DE
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-137023-
item.fulltextWith Fulltext-
item.grantfulltextopen-
item.advisorGNDInhestern, Laura-
item.creatorOrcidKurz, Hannah-
item.creatorGNDKurz, Hannah-
item.languageiso639-1other-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung Prüfsumme GrößeFormat  
Einreichung_Diss#1404.pdfDissertation26b733e07e45bf925b342c20f6b38d403.63 MBAdobe PDFMiniaturbild
Öffnen/Anzeigen
Zur Kurzanzeige

Info

Seitenansichten

Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am null

Download(s)

Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am null
Werkzeuge

Google ScholarTM

Prüfe