DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorKlinger, Regine-
dc.contributor.authorAlber, Thomas Rainer-
dc.date.accessioned2026-06-30T11:51:16Z-
dc.date.available2026-06-30T11:51:16Z-
dc.date.issued2025-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12476-
dc.description.abstractEinleitung: Opioide sind ein wesentlicher Bestandteil der postoperativen Schmerztherapie bei Patientinnen und Patienten nach einem TKR-Eingriff. Dennoch werden Opioide häufig nicht nach dem tatsächlichen Bedarf der Patientinnen und Patienten verschrieben. Der übermäßige Einsatz von Opioiden hat zu Folge, dass es bei den Patientinnen und Patienten zu einem Opioidlangzeitgebrauch, einer Opioidabhängigkeit oder Versterben aufgrund von Opioiden kommt. Das Ziel sollte daher die Reduktion von Opioiden bei weiterhin effektiver postoperativer Analgesie sein. Eine Möglichkeit, das analgetische Potential von Schmerzmitteln weiter auszuschöpfen, besteht dabei in der open-medication und dem damit einhergehenden additiven Placeboeffekt. Methodik: 96 Patientinnen und Patienten erhielten im Rahmen der Hauptstudie 2015-2018 ein TKR. Jeweils 24 Patientinnen und Patienten wurden der Gruppe APP (digitale Applikation), DOC (zugewandte ärztliche Visite), APP+DOC (Kombination beider Interventionen) oder TAU (Standardtherapie) zugeteilt. 63 Patientinnen und Patienten (APP: 17, DOC: 17, APP+DOC: 16, TAU: 13) haben 2020 im Rahmen des Follow-ups einen Fragebogen hinsichtlich der aktuellen Schmerzen, des Analgetikakonsums, der Beweglichkeit, der Erwartungen und der Zufriedenheit ausgefüllt. Ergebnisse: Die gesamte Schmerzreduktion zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen den Interventionsgruppen (APP, DOC, APP+DOC) und der Kontrollgruppe (TAU) (p = 0,92). Auch die Schmerzen zum Follow-up (p = 0,85), der poststationäre Opioid-(p = 0,84) und Nicht Opioidanalgetikakonsum (p = 0,75) als auch der Analgetikakonsum zum Follow-up (p = 0,10) sowie die Einschränkungen der Kniebeweglichkeit (p = 0,94), die Erwartungen an die Knieschmerzlinderung (p = 0,38) und die Zufriedenheit (p = 0,65 – 1) zum Follow-up unterschieden sich nicht signifikant zwischen den Gruppen. Diskussion: Im Verlauf ließen sich die positiven Effekte einer verbesserten Schmerzreduktion und eines geringeren Opioidkonsums im stationären Setting durch das Prinzip der open-medication und dem damit einhergehenden additiven Placeboeffekt zum Zeitpunkt des Follow-ups nicht mehr nachweisen. Dennoch bietet die open-medication eine noch zu selten genutzte Möglichkeit im klinischen Alltag zur Optimierung der postoperativen Analgesie im Sinne einer multimodalen Schmerztherapie. Weitere Studien müssen untersuchen, ob sich die stationär beobachteten Effekte reproduzieren lassen und ob eine open-medication im poststationären Setting die Schmerztherapie optimieren kann.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectopen medicationen
dc.subjectKnietotalendoprothesede
dc.subjectdigitale Applikationde
dc.subjectpostoperative Analgesiede
dc.subjectadditiver Placeboeffektde
dc.subjectFollow upde
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titlePostoperative Schmerzen und Opioidkonsum nach totalem Kniegelenksersatz (TKR): Eine Follow-up Studie zur langfristigen Effektivität digitaler Applikationen und zugewandter ärztlicher Visitende
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2026-06-10-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.66: Anästhesiologiede_DE
dc.subject.gndPlacebode_DE
dc.subject.gndProthesede_DE
dc.subject.gndAnalgesiede_DE
dc.subject.gndPsychologiede_DE
dc.subject.gndApp <Programm>de_DE
dc.subject.gndOpioidede_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-138893-
datacite.relation.IsDerivedFrom10.1186/s12916-022-02638-0.de_DE
item.grantfulltextopen-
item.languageiso639-1other-
item.creatorOrcidAlber, Thomas Rainer-
item.advisorGNDKlinger, Regine-
item.creatorGNDAlber, Thomas Rainer-
item.fulltextWith Fulltext-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung Prüfsumme GrößeFormat  
Dissertation_Alber.pdf844397cf423dc79cc20088eb10553bf03.43 MBAdobe PDFMiniaturbild
Öffnen/Anzeigen
Zur Kurzanzeige

Info

Seitenansichten

Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am null

Download(s)

Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am null
Werkzeuge

Google ScholarTM

Prüfe