DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorTomas, Nicola Martin-
dc.contributor.authorMaybaum, Johanna Antonia-
dc.date.accessioned2026-08-27T11:27:26Z-
dc.date.available2026-08-27T11:27:26Z-
dc.date.issued2025-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12563-
dc.description.abstractDie MN ist eine autoimmune Nierenerkrankung bei der Patient:innen ein nephrotisches Syndrom entwickeln und 20-30% der Patient:innen bis hin zu einer Nierenerkrankung im Endstadium progredieren (Jameson et al., 2018). Eine Erkrankung äußert sich in betroffenen Nierenbiopsien histologisch durch eine verdickte GBM mit subepithelialen, granulären IgG- und Komplementablagerungen (Doi et al., 1984). Das häufigste Antigen der MN, welches sich in den GBM- Depositionen befindet, ist das Protein PLA2R (Beck et al., 2009). Ein weiteres, wichtiges Antigen ist THSD7A, welches in 3% der Krankheitsfälle das Ziel der Autoantikörper darstellt (Tomas et al., 2014). Die Behandlung der Patienten beschränkt sich vornehmlich auf eine symptomatische und/oder eine immunsuppressive Therapie (Jameson et al., 2018). Es gibt bislang kein zielgerichtetes Therapiekonzept, da der genaue Pathomechanismus der Erkrankung bislang nicht verstanden ist (Tomas et al., 2021). Um den histologischen Schaden in der Niere bei einer Erkrankung an MN genauer zu verstehen, wurde für diese Promotionsarbeit ein Tiermodell mit THSD7A als Antigen konzipiert, welches unterschiedlich aufgebaute, experimentelle MN-Gruppen beinhaltet. Manche Gruppen wurden so konzipiert, dass sie ein enges Antikörperbindungsprofil (Antikörper binden an wenige Stellen von THSD7A) und andere so, dass sie ein breites Antikörperbindungsprofil (Antikörper binden an viele Stellen von THSD7A) aufweisen. Der Erfolg der Krankheitsinduktion wurde mittels Urin-Albumin-ELISA gemessen. Anschließend wurden die Nierenschnitte der Versuchstiere detaillierten histologischen Analysen unterzogen. Diese Analysen beinhalten die Beurteilung der IgG-Ablagerung, der Nephrinausprägung, der GBM-Breite und der Podozytendichte Der Antikörpertiter der verschiedenen experimentellen MN-Versuchsgruppen wurde mittels ELISA zu verschiedenen Zeitenpunkten des Experiments bestimmt. Die MN-Induktion in den Versuchstieren zeigte große Unterschiede zwischen wie auch innerhalb der Gruppen. Des Weiteren konnte keine Korrelation zwischen der Proteinurie und den histologischen Analysen gezeigt werden. Eine Ausnahme bildete die Podozytendichte, welche negativ mit der Stärke der Proteinurie korrelierte. Auch die Analyse des Antikörpertiters zeigte ein überraschendes Ergebnis, da MN-Gruppen mit breitem Antiköperbindungsprofil geringere Titer aufwiesen. Zusammenfassend zeigt diese Promotionsarbeit die Lücken in der MN-Induktion im vorgestellten Versuchstiermodell auf. Es wird eindeutig, dass einem erfolgreichen MN-Modell ein breites Antikörperspektrum und eine ausreichende Versuchstierzahl zugrunde liegen muss. Des Weiteren müssen bei der Bestimmung der Antikörperlast auch die Antikörper mitbestimmt werden, welche sich aufgrund einer gestörten Ultrafiltration im Urin wiederfinden. Auch zur Auswahl von histologischen Parametern zur Beurteilung eines MN-assoziierten Nierenschadens kann diese Promotionsarbeit erste Aussagen liefern und zeigt die klare Destruktion der Podozytenstruktur in einer aktiven MN. Es bleiben weitere Fragen zur genauen Klassifizierung einer Nierendestruktion bei MN offen. Schlussendlich bietet diese Promotionsarbeit interessante Ansätze für zukünftige Forschungsprojekte, da sie gezeigt hat, dass Versuchstiere auch ohne proteinurisch zu sein, granuläre IgG Ablagerungen an der GBM aufweisen und damit einen Hinweis auf die Komplexität der MN-Genese geben.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectHistologischer Scorede
dc.subjectIgG Scorede
dc.subjectPodoztendichtede
dc.subjectThrombospondin Type-1 Domain-Containing 7Ade
dc.subjectNephrinde
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleTiefenmorphologische Charakterisierung eines experimentellen, autoimmunen Versuchstiermodelles einer Membranösen Nephropathie mit unterschiedlichen Autoantikörperantwortende
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2026-08-10-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.88: Urologie, Nephrologiede_DE
dc.subject.gndMembranöse Glomerulonephritisde_DE
dc.subject.gndAutoantikörperde_DE
dc.subject.gndAutoaggressionskrankheitde_DE
dc.subject.gndEnzyme-linked immunosorbent assayde_DE
dc.subject.gndImmunohistologiede_DE
dc.subject.gndGradingde_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-140122-
item.creatorGNDMaybaum, Johanna Antonia-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDTomas, Nicola Martin-
item.languageiso639-1other-
item.creatorOrcidMaybaum, Johanna Antonia-
item.grantfulltextopen-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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