DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorPaschke, Kerstin-
dc.contributor.authorWieder, Magdalena-
dc.date.accessioned2026-10-01T12:00:29Z-
dc.date.available2026-10-01T12:00:29Z-
dc.date.issued2026-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12577-
dc.description.abstractInsomnien sind in der erwachsene Bevölkerung ein häufiger Anlass für ärztliche Konsultationen und können hohen Leidensdruck verursachen. Verlässliche, aktuelle Zahlen zum Auftreten einer Insomniesymptomatik nach dem ICD-11 bei Kindern und Jugendlichen lagen für Deutschland nicht vor. Ebenso fehlten valide Modelle zur Überprüfung von Schutz und Risikofaktoren. Ziel der Arbeit war eine aktuelle Prävalenzschätzung anhand einer auf Repräsentativität ausgelegten Umfrage sowie die Erfassung des Zusammenhanges mit den Faktoren Alter, Geschlecht, Gewicht, depressiver und ängstlicher Symptomatik, Mediennutzungszeit und elterliche Insomniesymptomatik. Die Insomnie wurde dabei in mild, moderat, und schwer gestuft. Die Umfrage wurde mithilfe der Forsa entsprechend den aktuell gültigen etischen Richtlinien durchgeführt. Die Daten von 1 100 Eltern-Kind-Dyaden wurden in das Modell integriert. Das Vorliegen einer Insomnie nach ICD-11, einer ängstlichen sowie depressiven Symptomatik wurde mit etablierten Fragebögen erfasst. Mediennutzungszeit ging als gewichtetes Wochenmittel in die Berechnungen ein. Es erfolgte mithilfe der Software R die Berechnung von Punktprävalenzen mit 95 %-Konfidenzintervallen sowie eines multinominalen logistischen Regressionsmodelles zur Überprüfung des Einflusses der genannten Faktoren. Die gewählte Analysemethode erlaubt die Vorhersage der Wahrscheinlichkeit einer Gruppenzugehörigkeit (milde, moderate oder schwere Insomnie) im Vergleich zur Referenzkategorie (keine Insomnie) sowie die Quantifizierung des Einflusses von unabhängigen Variablen mithilfe von Odds Ratios. Die Kovariaten Stresserleben und Kritische Lebensereignisse wurden ebenfalls mit etablierten Fragebögen erfasst und in das Modell integriert, um mögliche Störfaktoren durch den Messzeitpunkt während der Pandemie abzugleichen. Es ergab sich für die milde Insomnie eine Prävalenz von etwa 25 %, für moderate Insomnie für etwa 20 % und für schwere Insomnie von etwa 1,6 %. Ältere Teilnehmer hatten ein verringertes Risiko für die Zugehörigkeit zur Gruppe milde oder moderate Insomnie. Das Geschlecht hatte keinen signifikanten Einfluss. Depressive Symptomatik war als Risikofaktor für eine milde und moderate Insomnie signifikant. Angst und elterliche Insomnie (mindestens mittelgradig) zeigten sich als Risikofaktoren für eine mittel- und schwergradige Insomnie. Adipositas (BMI > 97. Perzentile) und Mediennutzungszeit waren nicht als Schutz- oder Risikofaktor signifikant. Insgesamt wurde erstmals verlässlich gezeigt, dass Insomnien mit Symptomatik nach dem ICD-11 bei Kindern und Jugendlichen häufig auftreten. Eine niederschwellige Erfassung in der haus- und kinderärztlichen sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis ist gerechtfertigt. Insbesondere ängstliche Symptomatik und Schlafprobleme der Eltern sollten ebenfalls erfasst werden. Bei Vorliegen dieser Risikofaktoren sollte eine schwere Insomnieform des Kindes ausgeschlossen werden.de
dc.language.isomulde_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectInsomniede
dc.subjectKinderde
dc.subjectJugendlichede
dc.subjectDeutschlandde
dc.subjectPrävalenzde
dc.subjectRisikofaktorende
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleInsomnien bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland Punktprävalenz und Risikofaktorende
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2026-08-20-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.91: Psychiatrie, Psychopathologiede_DE
dc.subject.gndSchlafstörungde_DE
dc.subject.gndRisikofaktorde_DE
dc.subject.gndKindde_DE
dc.subject.gndPrävalenzde_DE
dc.subject.gndICD/ICPM 3.2de_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-140104-
item.creatorGNDWieder, Magdalena-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDPaschke, Kerstin-
item.languageiso639-1other-
item.creatorOrcidWieder, Magdalena-
item.grantfulltextopen-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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