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dc.contributor.advisorMir, Thomas Siamak (Dr.)
dc.contributor.authorArndt, Florian
dc.date.accessioned2020-10-19T12:25:13Z-
dc.date.available2020-10-19T12:25:13Z-
dc.date.issued2009
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/2798-
dc.description.abstractNach operativer Korrektur einer Fallotschen Tetralogie wird die Indikation zur Digitalistherapie uneinheitlich gehandhabt, da ein möglicher Nutzen nicht nachgewiesen ist. Jedoch steht dieser mögliche Nutzen im Gegensatz zu den bekannten Interaktionen und unerwünschten Wirkungen. Diese Dissertation soll den Einfluss einer solchen Therapie auf die Morbidität und Mortalität dieser Patientengruppe evaluieren. 56 Patienten (Ø 1,0; 0-21 Jahre) mit einer Fallotschen Tetralogie und rechtsventrikulärer Dysfunktion wurden untersucht. Postoperativ erhielten 31 Patienten Digitalis (DIG-Gruppe) und 25 Patienten erhielten Diuretika und/oder ACE-Hemmer (DIU-Gruppe). Die postoperative Morbidität {Beatmungsdauer, intensivmedizinische Behandlungszeit, Katecholaminbedarf, Trikuspidalinsuffizienz (TR), rechtsventrikulärer Druck (RVP), Pulmonalklappeninsuffizienz (PI)} und das Langzeitüberleben wurden dokumentiert. Ergebnisse: Die DIG-Gruppe zeigte eine höhere Beatmungsdauer (70 zu 40 h), intensivmedizinische Behandlungszeit (139 zu 93 h) sowie eine höhere Mortalität (1 vs. 0). Die Dauer der Katecholamintherapie war mit 60 zu 36 h in der DIG Gruppe höher. 74% der DIG-Patienten hatten postoperativ eine TR, über die ein RVP von 26 mmHg ermittelt werden konnte und 90% wiesen eine im Mittel 2° PI auf (DIU: 76% TR und RVP 21 mmHg, 80% eine PI im Mittel 1,6°). 34 von 56 Patienten (61%) konnten langfristig verfolgt werden. In der DIG-Gruppe erhielten nach 4,7 Monaten noch 37% der Patienten Digitalis. Bei 58% der DIGPatienten konnte langfristig eine TR nachgewiesen werden und bei 95% eine PI, dessen Schwere im Verlauf auf 2,2° zunahm. (DIU: 27% TR, 87% mit PI 1,6°). Schlussfolgerung: Der postoperative Verlauf dieser speziellen Patientengruppe konnte ausführlich dargestellt werden. Die Untersuchung konnte allerdings nicht beweisen, dass eine Behandlung mit Digoxin zu einem besseren postoperativen Verlauf führt. Zur endgültigen Klärung kann nur eine randomisierte Studie den Nutzen einer postoperativen Therapie mit Digoxin bei dieser Patientengruppe widerlegen.de
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titlePOSTOPERATIVE ANTIKONGESTIVE THERAPIE BEI KINDERN MIT FALLOTSCHER TETRALOGIE UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG DER HERZGLYKOSIDE: EINE RETROSPEKTIVE STUDIEde
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2009-10-27
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.67 Kinderheilkunde
dc.subject.bcl44.85 Kardiologie, Angiologie
dc.subject.gndFallot-Tetralogie
dc.subject.gndHerzglykoside
dc.subject.gndHerzinsuffizienz
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id4359
tuhh.opus.datecreation2009-11-13
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn617898669
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-43593
item.languageiso639-1other-
item.creatorOrcidArndt, Florian-
item.grantfulltextopen-
item.creatorGNDArndt, Florian-
item.advisorGNDMir, Thomas Siamak (Dr.)-
item.fulltextWith Fulltext-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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