Volltextdatei(en) vorhanden
DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorOlshausen, Klaus von (Prof. Dr.)
dc.contributor.authorSchuldt, Christian Johannes
dc.date.accessioned2020-10-19T12:25:45Z-
dc.date.available2020-10-19T12:25:45Z-
dc.date.issued2009
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/2910-
dc.description.abstractDie Hauptstammstenose gilt als die gefährlichste Manifestation der Arteriosklerose an den Koronararterien. Ein Großteil der Patienten mit Hauptstammstenose verstirbt am plötzlichen Herztod, bevor er von einem Arzt gesehen wird. Diejenigen Patienten, die im Krankenhaus vorstellig werden, sollten unverzüglich einer raschen Diagnostik zugeführt werden. In der vorliegenden Arbeit wurden 105 Patienten mit koronarangiographisch nachgewiesener hochgradiger Hauptstammstenose retrospektiv bezüglich spezifischer EKG-Veränderungen und klinischer Anamnese untersucht. Die EKG-Merkmale ST-Hebung in den Ableitungen aVR > V1 sowie ST-Senkung in den Ableitungen V4 – V6 können zur Detektion einer Hauptstammstenose herangezogen werden, Voraussetzung ist jedoch die zeitgleiche EKG-Aufzeichnung unter AP-Beschwerden. Wird das EKG in einer asymptomatischen Phase aufgezeichnet, zeigen in diesem Kollektiv ca. 50% der EKG-Aufzeichnungen ein „normales“ EKG ohne spezifische ST-Hebungen- oder Senkungen. Das EKG außerhalb eines AP-Anfalles ist somit für die Diagnostik einer Hauptstammstenose ohne wesentliche Aussagekraft. Eine Signifikanz zwischen den einzelnen drei Stenosegruppen konnte nicht gezeigt werden, es gelang lediglich eine Tendenz aufzuzeigen: Mit größer werdendem Stenosegrad konnte eine zunehmende ST-Hebung in den Ableitungen aVR und V1 sowie ST-Senkung in den Ableitungen V4-V6 gezeigt werden. Das korreliert mit den Befunden der 5-Tagesüberlebensrate: 91 von 105 Patienten haben die ersten 5 Tage überlebt (87%), 100% in der mittelgradigen, 88% in der hochgradigen und 76% in der subtotalen Stenosegruppe. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im Ruhe-EKG bei Patienten mit einer ≥ 75% Hauptstammstenose zum Zeitpunkt eines akuten AP-Anfalls eine ST-Hebung in den Ableitungen aVR > V1 am aussagekräftigsten ist mit einer 100%-igen Sensitivität für diese beiden Ableitungen und einer 76%-igen Sensitivität, wenn die Ableitungen V4 – V6 mitberücksichtigt werden. Als Goldstandard zur Detektion einer Hauptstamm-stenose gilt nach wie vor die Koronarangiographie, Patienten mit instabiler AP sollten ohne Umwege sofort koronarangiographiert werden ohne vorherige Durchführung einer Ergometrie.de
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subjectHauptstammstenosede
dc.subjectEKG-Veränderungende
dc.subjectaVRde
dc.subjectV1de
dc.subjectStenosegradde
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleEKG-Veränderungen bei hochgradiger Hauptstammstenosede
dc.title.alternativeECG changes in left main stenosisen
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2009-11-24
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.85 Kardiologie, Angiologie
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id4481
tuhh.opus.datecreation2010-03-08
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn631116419
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-44817
item.languageiso639-1other-
item.creatorOrcidSchuldt, Christian Johannes-
item.grantfulltextopen-
item.creatorGNDSchuldt, Christian Johannes-
item.advisorGNDOlshausen, Klaus von (Prof. Dr.)-
item.fulltextWith Fulltext-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat  
Dissertation Schuldt.pdf12.04 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen
Zur Kurzanzeige

Diese Publikation steht in elektronischer Form im Internet bereit und kann gelesen werden. Über den freien Zugang hinaus wurden durch die Urheberin / den Urheber keine weiteren Rechte eingeräumt. Nutzungshandlungen (wie zum Beispiel der Download, das Bearbeiten, das Weiterverbreiten) sind daher nur im Rahmen der gesetzlichen Erlaubnisse des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) erlaubt. Dies gilt für die Publikation sowie für ihre einzelnen Bestandteile, soweit nichts Anderes ausgewiesen ist.

Info

Seitenansichten

649
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am 18.05.2021

Download(s)

107
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am 18.05.2021
Werkzeuge

Google ScholarTM

Prüfe