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dc.contributor.advisorSauter, Guido (Prof. Dr.)
dc.contributor.authorPassow-Drolet, Annika Miriam
dc.date.accessioned2020-10-19T12:47:43Z-
dc.date.available2020-10-19T12:47:43Z-
dc.date.issued2010
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/3932-
dc.description.abstractDas Prostatakarzinom ist die häufigste maligne Neubildung des Mannes. Das Tumorsuppressorgen p53 scheint eine bedeutende Rolle bei der Entstehung und Progression des Prostatakarzinoms zu spielen. Im Rahmen dieser Arbeit haben wir uns vor allem die Frage nach der Bedeutung des p53-Tumorsuppressorgens bezüglich der Progression des Prostatakarzinoms von benignen Vorstufen bis hin zum metastasierten Tumor gestellt. Da p53-Alterationen zu genetischer Instabilität und infolgedessen zu Veränderungen anderer Gene führen, haben wir zudem einen möglichen Zusammenhang eines vermehrten p53-Protein-Nachweises mit dem Vorkommen von Veränderungen weiterer Tumormarker (HER2, EGFR, c-MYC) untersucht. Dazu wurden vergleichbare Anzahlen in Paraffin eingebetteter Prostatektomiepräparate des pathologischen Institutes der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf der verschiedenen Prostatagewebe benigne Prostatahyperplasie (BPH; n=50), prostatische intraepitheliale Neoplasie (PIN; n=49), Prostatakarzinom der Stadien pT2b (n=50) und pT3b (n=55) sowie von Lymphknotenmetastasen (LK-Metastasen; n=55) und hormonrefraktären Prostatakarzinomen (HR-PCa; n=43) und zusätzlich Präparate von palliativen transurethralen Prostataresektionen mit einem Gleason-Score von 8 bis 9 (TUR; n=56) als Tissue-Micro-Array (TMA) arrangiert, am Mikrotom geschnitten und mittels Immunhistochemie das Vorkommen von p53-Protein analysiert. Daten zu anderen Biomarkern waren am gleichen TMA mittels Immunhistochemie (Marker HER2) sowie Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (HER2, EGFR und c-MYC) bereits vorhanden und konnten für diese Untersuchung verwendet werden. Von insgesamt 374 Proben („Spots“) waren für die p53-Untersuchung 312 auswertbar. Eine p53-Positivität fand sich bei insgesamt 38 (11,6 %) der 312 Proben. Dies waren im einzelnen: keine der benignen Gewebeproben (BPH und PIN), 2,4 % der Prostatakarzinome im Stadium pT2b, 4,1 % der untersuchten Karzinome im Stadium pT3b, 16,2 % der untersuchten Lymphknotenmetastasen, 25,7 % der hormonrefraktären Tumoren sowie 37,7 % der palliativ resezierten Karzinome mit einem Gleason-Score von 8 bis 9. Es fand sich hierbei eine deutliche Zunahme der p53-Positivität mit steigender Malignität (statistisch hoch signifikant; p<0,0001). Außerdem zeigte sich ein Anstieg der Rate p53-positiver Gewebeproben mit steigendem Gleason-Score (bezogen auf den Gleason-Score auf dem TMA p<0,0001): bei den untersuchten Gewebeproben mit einem Gleason-Score von 3+3 war bei 2,2 % der Proben ein positiver p53-Nachweis vorhanden, für den Gleason-Score von 3+4 lag diese Zahl bei 5,4 %, bei den Proben mit einem Gleason-Score von 4+3 war eine p53-Positivität bei 10,0 % zu finden, die Proben mit dem Gleason-Score 4+4 zeigten zu 19,6 % einen positiven p53-Nachweis, für den Gleason- Score 4+5 waren es 42,9 % sowie bei einem Gleason-Score von 5+4 52,2 % der Proben. Die anderen untersuchten Marker zeigten folgenden Ergebnisse: ein immunhistochemischer HER2-Proteinnachweis fand sich in 20 von 312 analysierbaren Proben (6,4 %). Es zeigte sich eine statistisch signifikante Korrelation zwischen HER2-Vorkommen und Tumorstadium (p<0,0001), für die Marker EGFR und c-MYC ließ sich in dieser Arbeit kein derartiger signifikanter Zusammenhang zeigen. Es zeigte sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang für einen positiven Proteinnachweis bzw. eine vermehrte Anzahl an Genkopien des jeweiligen untersuchten Tumormarkers HER2 (IHC: p=0,5552; FISH: p=0,5159), EGFR (FISH: p=0,0968) und c-MYC (FISH: p=0,7248) in Relation zum p53-Status. Diese Arbeit zeigte einen hoch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Nachweis des vermehrten Vorkommens von p53-Protein und steigendem Malignitätsstadium sowie steigendem Gleason-Score beim Prostatakarzinom. Dies unterstreicht die Bedeutung von p53-Veränderungen für die Progression des Prostatakarzinoms. Ein direkter (statistischer) Zusammenhang zu anderen möglichen Sekundärveränderungen (HER2, EGFR, c-MYC) ließ sich aber nicht nachweisen. Hinweise auf den p53-assoziierten progressionsfördernden Mechanismus ergeben sich somit aus unserer Studie nicht.de
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.relation.isbasedonSchlomm et al. (2008) Clinical significance of p53 alterations in surgically treated prostate cancers. Modern Pathology 21(11), 1371-1378
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subjectp53de
dc.subjectHER2de
dc.subjectEGFRde
dc.subjectc-MYCde
dc.subjectProstatakarzinomde
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleNukleäre p53-Akkumulation und Marker der genetischen Instabilität beim Prostatakarzinomde
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2011-01-17
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.46 Klinische Pathologie
dc.subject.gndEpidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor
dc.subject.gndProtein p53
dc.subject.gndMyc
dc.subject.gndProstata
dc.subject.gndProstatabiopsie
dc.subject.gndFluoreszenz-in-situ-Hybridisierung
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id4989
tuhh.opus.datecreation2011-02-03
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn660952947
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-49895
item.fulltextWith Fulltext-
item.creatorOrcidPassow-Drolet, Annika Miriam-
item.grantfulltextopen-
item.advisorGNDSauter, Guido (Prof. Dr.)-
item.languageiso639-1other-
item.creatorGNDPassow-Drolet, Annika Miriam-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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