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dc.contributor.advisorNaber, Dieter (Prof. Dr.)
dc.contributor.authorTürk, Helena
dc.date.accessioned2020-10-19T12:49:20Z-
dc.date.available2020-10-19T12:49:20Z-
dc.date.issued2011
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4190-
dc.description.abstractDie Durchführung einer strukturellen bildgebenden Untersuchung mittels cCT oder cMRT stellt gemäß der S3-Leitlinie Schizophrenie der DGPPN einen obligaten Bestandteil der Mindestdiagnostik dar. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Häufigkeit der leitlinienkonformen Untersuchung bei Ersthospitalisierung im Zeitraum von 1998 bis 2006 zu bestimmen und den klinischen Nutzen zu beurteilen. Im Rahmen einer retrospektiven Studie wurden die neuroradiologischen Befunde und die Behandlungsdokumentation der Klinik für Psychiatrie des UKE Hamburg standardisiert ausgewertet. Einschlusskriterien waren ein Alter der Patienten von 18 bis 35 Jahren und die Erstaufnahme im Beobachtungszeitraum wegen eines psychotischen Syndroms. Ausgeschlossen wurden Patienten, deren Akte nicht auswertbar war. Von den 376 (100%) untersuchten Patienten waren 64,6% männlich, das Durchschnittsalter betrug 25,9 (SD 5,2) Jahre, die Dauer der unbehandelten Psychose (DUP) betrug im Median 10 Wochen. Bei Aufnahme wurde bei 30,6% eine akute vorübergehende psychotische Störung und bei 41,8% eine Schizophrenie, bei 2,4% eine Bipolar-I-Störung und bei 2,1% eine schizoaffektive Störung diagnostiziert. Bei 49,2% der Patienten wurde ein cCT, bei 23,1% der Patienten ein cMRT durchgeführt, der longitudinale Verlauf zeigt eine Abnahme der absoluten Untersuchungshäufigkeit und eine signifikante Zunahme des Anteils an MRT-Untersuchungen. In 28,1% der cCT- und 20,7% der cMRT-Untersuchungen wurden auffällige Befunde beschrieben, in 2,2% (cCT) bzw. 3,4% (cMRT) Befunde von Krankheitswert. In drei Fällen (1,1%) wurde durch die bildgebende Untersuchung eine Pathologie mit diagnose- oder therapieentscheidender Wirkung identifiziert. Um einen pathologischen Befund feststellen zu können, mussten im Schnitt 37 CT bzw. 29 MRT durchgeführt werden. Eine unauffällige neurologische Untersuchung ging mit einer signifikant höheren Rate an Normalbefunden in den bildgebenden Untersuchungen einher. Eine leitlinienkonforme Durchführung ist bei insgesamt sinkenden Untersuchungszahlen bisher nicht erreicht. Dennoch sollte aufgrund der bei etwa 1% der Patienten diagnose- oder therapieentscheidenden Bedeutung an der Forderung einer Untersuchung aller Ersterkrankten festgehalten werden.de
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subjectErstdiagnosede
dc.subjectLeitliniende
dc.subjectpsychosisen
dc.subjectneuro-imagingen
dc.subjectschizophreniaen
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titlePathologische und Normalbefunde in der Routinebildgebung erstdiagnostizierter Psychosepatientende
dc.title.alternativePathologic and Normal Diagnostic Findings in the Neuro-Imaging of Patients with First Diagnosed Psychosisen
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2011-08-24
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.91 Psychiatrie, Psychopathologie
dc.subject.gndPsychose
dc.subject.gndBildgebendes Verfahren
dc.subject.gndSchizophrenie
dc.subject.gndParanoide Schizophrenie
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id5328
tuhh.opus.datecreation2011-09-27
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn671181424
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-53285
item.languageiso639-1other-
item.creatorOrcidTürk, Helena-
item.grantfulltextopen-
item.creatorGNDTürk, Helena-
item.advisorGNDNaber, Dieter (Prof. Dr.)-
item.fulltextWith Fulltext-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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