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dc.contributor.advisorMay, Arne (Prof. Dr.)
dc.contributor.authorAderjan, David
dc.date.accessioned2020-10-19T12:51:37Z-
dc.date.available2020-10-19T12:51:37Z-
dc.date.issued2012
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4584-
dc.description.abstractBei Patienten mit Migräne konnte in der Vergangenheit mit unterschiedlichen experimentellen Ansätzen ein Habituationsdefizit bezüglich unterschiedlicher Sinnesmodalitäten nachgewiesen werden. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind immer noch nicht abschließend geklärt. Elektrophysiologische Studien konzentrierten sich bislang auf Habituation während einzelner, kurzer Untersuchungseinheiten. In der vorliegenden Arbeit liegt das Interesse vorrangig auf der Frage, wie wiederholte Schmerzreize von Migränikern im Verlauf mehrerer Tage wahrgenommen und zentral verarbeitet beziehungsweise moduliert werden. Fünfzehn Migränepatienten und fünfzehn gesunde Kontrollprobanden wurden über acht aufeinander folgende Tage einem repetitiven trigeminalen Schmerzparadigma ausgesetzt. Während des ersten und achten Tages, sowie während einer Folgemessung nach Ablauf von drei Monaten, wurde die zentrale Verarbeitung in nozizeptiven und antinozizeptiven Netzwerken mit Hilfe funktioneller Magnetresonanztomographie verglichen (fMRT). Die psychophysikalischen Daten verdeutlichen, dass sich die Schmerzbewertung beider Gruppen zu keinem Zeitpunkt im Experiment signifikant unterschied. Mit Hilfe der funktionellen Bildgebung zeigten sich jedoch im Verlauf der Messreihe in einigen Hirnarealen signifikante Unterschiede. Die neuronale Aktivität in präfrontalen Kortexarealen (PFC), dem rostralen anterioren Cingulum (rACC), sowie in einigen weiteren Regionen wie dem Mittelhirn und Hirnstamm stieg bei Gesunden im Verlauf der Messreihe an, während sie bei Migränikern abfiel. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Hirnstrukturen, die im Zusammenhang mit der endogenen Schmerzkontrolle beschrieben werden, nach repetitiver nozizeptiver Stimulation bei Patienten mit Migräne ein gegensätzliches Antwortverhalten im Vergleich zu Gesunden aufweisen. Die Funktion der schmerzinhibitorischen Netzwerke scheint nicht grundsätzlich gestört zu sein. Vielmehr deutet die veränderte zentrale Verarbeitung im Verlauf mehrerer Tage auf eine Dysfunktionalität sensorisch-neuronaler Filtersysteme hin, die der Migräne als pathophysiologisches Korrelat zu Grunde zu liegen scheint.de
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subjectMigränede
dc.subjectHabituationde
dc.subjectTrigemino-nozizeptive Stimulationde
dc.subjectSchmerzverarbeitungde
dc.subjectEndogene Schmerzkontrollede
dc.subjectMigraineen
dc.subjectHabituationen
dc.subjectTrigemino-nociceptive stimulationen
dc.subjectPain processingen
dc.subjectEndogenous pain controlen
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleZentrale Verarbeitung repetitiver trigemino-nozizeptiver Reize bei Patienten mit Migränede
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2012-07-24
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.90 Neurologie
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id5794
tuhh.opus.datecreation2012-08-10
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn725646748
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-57948
item.creatorOrcidAderjan, David-
item.creatorGNDAderjan, David-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDMay, Arne (Prof. Dr.)-
item.grantfulltextopen-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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