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dc.contributor.advisorSauter, Guido (Prof. Dr.)
dc.contributor.authorGnauck, Britta
dc.date.accessioned2020-10-19T12:52:12Z-
dc.date.available2020-10-19T12:52:12Z-
dc.date.issued2012
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4688-
dc.description.abstractY-Chromosomverluste werden bei zahlreichen Tumorarten in ca. 10-40 % der Fälle gefunden. Die einzige bekannte Ausnahme hierfür ist das Prostatakarzinom, bei dem Y Chromosomverluste nur in weniger als 1 % der Tumoren vorkommen. Es wurde deswegen spekuliert, dass die Expression von einem oder mehreren Y-Chromosom-Genen für das Überleben von Prostataepithelzellen von vitaler Bedeutung ist. Y-Chromosomverluste wurden beim Seminom bisher noch in keiner Studie umfassend untersucht. Ausgehend von der Hypothese, dass auch das Seminom (wie das Prostatakarzinom ein „männlicher Tumor“) keine oder kaum Y-Chromosomverluste aufweisen könnte, da auch die Keimzellen des Hodens möglicherweise Y-Chromosom-abhängig sein könnten, wurde für dieses Projekt ein TMA hergestellt, bestehend aus jeweils zwei 0,6 mm messenden Proben von 85 Seminomen. Bei 58 von 85 Patienten wies der TMA einen oder zwei interpretierbare(n), seminomhaltige(n) Spot(s) auf. Schnitte des Tissue Micro Arrays wurden mit einer kommerziellen Sondenmischung (AneuVysion Vysis CEP 18/X/Y-Sondenmischung (Abbott Laboratories, USA)) mit Proben gegen das Y-Chromosom (orange), das X-Chromosom (grün) und Chromosom 18 (blau) gefärbt. Ausgewertet wurde lediglich das Y-Chromosom, wobei ein Y Chromosomverlust als fehlender Nachweis von Y-Chromosomen in mindestens 80 % der eindeutig identifizierbaren Seminomzellen definiert wurde. Ein Y Chromosomverlust fand sich bei 4 von 58 interpretierbaren Patienten (6,9 %). Es bestand kein Zusammenhang zwischen Y-Chromosomverlusten und pT-Stadium, Lymphgefäßinvasion, Blutgefäßinvasion oder Rete-testis-Invasion. Ebenso wenig bestand ein Zusammenhang mit dem Patientenalter. Patienten mit Y-Chromosomverlust in ihrem Seminom waren im Mittel 37,8 Jahre (30-46 Jahre) alt, während Patienten ohne Y-Chromosomverlust im Mittel 37,7 Jahre (23-73 Jahre) alt waren. Die Daten machen somit deutlich, dass Y-Chrosomverluste in Seminomen genauso häufig vorkommen wie in anderen Tumoren bei Männern. Es ergibt sich somit keine Möglichkeit Seminome mit selektiver Ausschaltung von Y-Chromosom-assoziierten Genen zu therapieren. Wie bei allen anderen bisher umfassend untersuchten Tumorarten fand sich somit kein Zusammenhang zwischen Y-Chromosomverlusten und irgendeinem klinisch/ pathologischen Parameter. Die Bedeutung von Y-Chromosomverlusten bei Seminomen und anderen Tumoren bleibt also unklar.de
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subjectY-Chromosomverlustde
dc.subjectSeminomde
dc.subjectHodentumorende
dc.subjectFISHde
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleHeterogenität des Y-Chromosomverlustes in Seminomen des Hodensde
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2012-11-01
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.47 Pathologie
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id5916
tuhh.opus.datecreation2012-11-14
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn73620380X
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-59161
item.advisorGNDSauter, Guido (Prof. Dr.)-
item.grantfulltextopen-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
item.creatorOrcidGnauck, Britta-
item.creatorGNDGnauck, Britta-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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