Volltextdatei(en) vorhanden
DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorAdam, Gerhard (Prof. Dr.)
dc.contributor.authorSchmidt, Tony Manfred
dc.date.accessioned2020-10-19T12:58:00Z-
dc.date.available2020-10-19T12:58:00Z-
dc.date.issued2014
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/5755-
dc.description.abstractNach dem Auffinden einer Leiche ist die Frage nach dem Todeszeitpunkt in vielen Fällen von großer juristischer und versicherungsrechtlicher Bedeutung. Heutiger rechtsmedizinischer Standard zur Todeszeitbestimmung ist die Rektaltemperatur-Todeszeit-Normogramm-Methode. Zusammen mit anderen Tests wird sie als Komplexmethode durchgeführt. Jedoch gibt es zahlreiche Faktoren, die die Genauigkeit der Methode beeinflussen oder deren Einsatz verbieten. In den letzten 20 Jahren hat sich der Einsatz von Schnittbildgebung mittels Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) in der rechtsmedizinischen Praxis weit verbreitet. Dies sollte jedoch lediglich die Suche nach der Todesursache unterstützen. Nun ist es das Ziel dieser Arbeit zu untersuchen, ob die funktionelle MR-Bildgebung, in Form von MR-Spektroskopie und diffusionsgewichteter Bildgebung, geeignet ist, die herkömmlichen Verfahren zur Todeszeitbestimmung zu ergänzen oder gar zu ersetzen. Dabei wird die Diffusion im Gehirn, sowie die Konzentrationen von Phosphormetaboliten (unter anderem Kreatinphosphat und Adenosintriphosphat) im Oberschenkelmuskel gemessen. Bei pathologischen Prozessen im Gehirn kommt es auf Grund der Veränderung der Permeabilität von Zellmembranen zu charakteristischen Veränderungen der Diffusionsbewegung von Wassermolekülen. Diese können, beispielsweise beim Schlaganfall, im Magnetresonanztomographen (MRT) mit Hilfe der diffusionsgewichteten Bildgebung (diffusion weighted imaging = DWI) quantifiziert werden. Da es beim Tod des Menschen gleichfalls zur Permeabilitätsänderung an Membranen kommt, lassen sich auch hier, dem Schlaganfall ähnliche, Veränderungen darstellen. Die Diffusionsbewegung nimmt ab und der apparente Diffusionskoeffizient (ADC) wird geringer. Adenosintriphosphat (ATP) ist ein Nukleotid, bestehend aus dem Triphosphat des Nucleosids Adenosin. ATP ist hauptsächlich die universelle Form unmittelbar verfügbarer Energie in jeder Zelle und gleichzeitig ein wichtiger Regulator energieliefernder Prozesse. ATP wird bei Bedarf aus anderen Energiespeichern (Kreatinphosphat = PCr) resynthetisiert. Als Energiequelle wird ATP für die grundlegenden energieverbrauchenden Prozesse aller Lebewesen genutzt: Synthese von organischen Molekülen, aktiver Stofftransport durch Biomembranen hindurch sowie Bewegungen wie zum Beispiel bei der Muskelkontraktion. Der Diffusionskoeffizient (ADC) und die Konzentrationen von PCr und ATP könnten ergänzende Parameter zur Bestimmung des Todeszeitpunkts sein. Dies würde der Fall sein, wenn sich ein charakteristischer postmortaler Verlauf dieser Parameter zeigt. Diese Hypothese soll durch die Bestimmung des ADC und durch die Magnetresonanz-Spektroskopie geprüft werden. Die Bestimmung des ADC erfolgt mittels diffusionsgewichteter Bildgebung (DWI). Die Konzentrationen an Kreatinphosphat und Adenosintriphosphat werden mit Hilfe der 31P-Magnetresonanzspektroskopie (MRS) bestimmt. Die von uns durchgeführten Untersuchungen werden in dieser Form auch an Patienten durchgeführt. Somit können wir die ermittelten Werte mit denen aus der Literatur vergleichen. So sollen im Rahmen dieser Untersuchungen folgende Fragen beantwortet werden: 1. Ist es mit Hilfe der funktionellen MR-Bildgebung möglich die herkömmlichen Methoden zur Todeszeitbestimmung zuverlässig zu ergänzen? 2. Zeigen sich beim Vergleich mit in vivo Messwerten signifikante Unterschiede?de
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subjectSpektroskopiede
dc.subjectDiffusionsbildgebungde
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleDiffusionsgewichtete Bildgebung und Spektroskopie mittels ex vivo Magnetresonanztomographiede
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2015-02-02
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.64 Radiologie
dc.subject.gndKernspintomographie
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id7177
tuhh.opus.datecreation2015-03-11
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn82155641X
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-71775
item.creatorOrcidSchmidt, Tony Manfred-
item.grantfulltextopen-
item.creatorGNDSchmidt, Tony Manfred-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDAdam, Gerhard (Prof. Dr.)-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat  
Dissertation.pdf2.22 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen
Zur Kurzanzeige

Diese Publikation steht in elektronischer Form im Internet bereit und kann gelesen werden. Über den freien Zugang hinaus wurden durch die Urheberin / den Urheber keine weiteren Rechte eingeräumt. Nutzungshandlungen (wie zum Beispiel der Download, das Bearbeiten, das Weiterverbreiten) sind daher nur im Rahmen der gesetzlichen Erlaubnisse des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) erlaubt. Dies gilt für die Publikation sowie für ihre einzelnen Bestandteile, soweit nichts Anderes ausgewiesen ist.

Info

Seitenansichten

10
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am 27.11.2020

Download(s)

4
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am 27.11.2020
Werkzeuge

Google ScholarTM

Prüfe