DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorHarendza, Sigrid-
dc.contributor.authorHerzog, Christopher-
dc.date.accessioned2020-12-08T16:06:40Z-
dc.date.available2020-12-08T16:06:40Z-
dc.date.issued2020-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8702-
dc.description.abstractIn den naturwissenschaftlichen Fächern rücken intuitive Konzepte (Fehlkonzepte) zunehmend in den Fokus, um Unterrichtsmethoden zu verbessern und Studierenden nachhaltiges Wissen zu vermitteln. In der Medizin spielen intuitive Konzepte bisher noch eine untergeordnete Rolle. Einmal eingeprägte intuitive Konzepte können sich nachhaltig festigen und unter Umständen auch zu Behandlungsfehlern führen. Ziel dieser Arbeit war es, intuitive Konzepte in der Inneren Medizin zu identifizieren und deren Ausprägung im Verlauf des Medizinstudiums zu analysieren. Hierzu wurden acht Interviews mit Internistinnen und Internisten verschiedener Teilgebiete geführt und hierbei konnten 21 intuitive Konzepte identifiziert werden. Mit Hilfe dieser Konzepte wurden 18 Patientenfälle erstellt. Zu jedem Fall gab es im Multiple Choice Format vier Antwortmöglichkeiten: die richtige Antwort, eine falsche Antwort, die das intuitive Konzept beinhaltete, die Antwort „beides ist falsch“ und die Antwort „ich weiß es nicht“. Als Online-Multiple-Choice Test wurden diese 18 Fragen im Juni 2015 allen Studierenden des 2., 6. und 12. Semesters (N = 1170, n = 418 aus dem 2. Semester, n = 425 aus dem 6. Semester und n = 327 aus dem Praktischen Jahr) für vier Wochen zur Verfügung gestellt. Der Test musste innerhalb von neun Minuten beantwortet werden. Von den N = 317 teilnehmenden Studierenden (n =97 aus dem 2. Semester, n = 124 aus dem 6. Semester und n = 96 aus dem Praktischen Jahr) wählten im Mittel Studierende im 2. Semester zu 38 % das intuitive Konzept, im 6. Semester zu 42 % und im Praktischen Jahr zu 41 %. Im Vergleich zwischen dem 2. Semester und dem Praktischen Jahr konnte bei sieben von 18 Fragen eine prozentual häufigere Wahl des intuitiven Konzeptes im 12. Semester beobachtet werden, die bei zwei Fragen signifikant war (p < 0,01). Bei drei Fragen wurde das intuitive Konzept signifikant weniger häufig gewählt (p < 0,01). Mit dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass intuitive Konzepte in der Inneren Medizin sich bereits bei Medizinstudierenden im 2. Semester zeigen und im Verlauf des Studiums offenbar nicht wesentlich reduziert werden. Besonders ausgeprägt sind sie im Bereich der Endokrinologie. Für das Auftreten intuitiver Konzepte bei Studierenden sollte ein Bewusstsein bei den Lehrenden geschaffen werden. Die Ausprägung intuitiver Konzepte in der Inneren Medizin bei Medizinstudierenden sollte durch geeigneten Unterricht möglichst verhindert oder zumindest reduziert werden.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectFehlkonzeptede
dc.subjectIntuitive Konzeptede
dc.subjectInnere Medizinde
dc.subjectLehrforschungde
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleIntuitive Konzepte (Fehlkonzepte) in der Inneren Medizinde
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2020-11-04-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.99: Medizin: Sonstigesde_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-88272-
item.advisorGNDHarendza, Sigrid-
item.creatorGNDHerzog, Christopher-
item.languageiso639-1other-
item.grantfulltextopen-
item.creatorOrcidHerzog, Christopher-
item.fulltextWith Fulltext-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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