DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorNergiz, Ibrahim-
dc.contributor.authorTosyali, Cevat-
dc.date.accessioned2021-01-07T12:51:25Z-
dc.date.available2021-01-07T12:51:25Z-
dc.date.issued2019-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8781-
dc.description.abstractDas Ziel dieser vorliegenden Studie war, die Haftfestigkeiten von Metall-Brackets auf dem Zahnschmelz nach Applikation unterschiedlicher Fluoridpräparaten, jeweils in unterschiedlichen Konzentrationen und nach Zeiträumen zwischen Fluoridierung und Bracketklebung zu untersuchen. Verwendet wurden 770 frisch extrahierte humane Frontzähne, die randomisiert in Gruppen zu je 10 Zähne aufgeteilt wurden. Jeweils 38 Gruppen wurden in isotonischer Kochsalz- bzw. in Ringer-Lösung aufbewahrt, nachdem die Fluoridprodukte auf die Zahnschmelzoberfläche appliziert und bevor die Brackets aufgeklebt wurden. Eine Kontrollgruppe erhielt die Fluoridierung erst nach dem Anätzen der Schmelzoberfläche. Von den 38 Gruppen je Lagermedium erhielten 24 gemäß dem Versuchsprotokoll eine jeweils einminütige Applikation von vier verschiedenen Fluoridprodukten in 6 Konzentrationsabstufungen zwischen 50 und 100%. Eine Versuchsgruppe erhielt keine Fluoridierung. Weiterhin wurden 12 Versuchsgruppen nach Fluoridierung mit den vier Präparaten und einer Lagerdauer von 1, 6, bzw. 24 Stunden angeätzt. Eine Kontrollgruppe blieb wiederum unfluoridiert. Anschließend wurden die Metall-Brackets mit einem Kompositkleber aufgebracht und nach einer 24 Stündigen Lagerung die Abscherversuche durchgeführt. Die statistische Auswertung erfolgte mittels der nicht-parametrische Mann-Whitney-U Test. Die Scherhaftung bei der nach der Ätzung fluoridierten Gruppe war im Vergleich zu allen anderen Gruppen hochsignifikant niedriger. Bei Controcar gab es keine signifikante Änderung der Haftfestigkeit im Vergleich zur Kontrollgruppe bei Lagerung in Ringerlösung. Die mit Elmex-fluid behandelten Oberflächen wiesen, bis zu einer Konzentration von 80% keine signifikante Änderung auf, aber bei der Erhöhung der Konzentration von 90 auf 100% zeigte sich eine signifikante Verschlechterung. Insgesamt hatte die Art der Lagerung bei dieser Untersuchung keinen Einfluss auf die Verbundfestigkeit. Bei Sanoral Trifluorid sowie bei Bifluorid 12 verschlechterte sich die Haftfestigkeit schon ab einer Konzentration von 50% signifikant. Bei Erhöhung der Konzentration reichte die Verschlechterung zur Kontrollgruppe von leicht signifikant bis hochsignifikant. Bei den unterschiedlichen Lagerzeiten zeigte Controcar nach einer Stunde Lagerzeit in NaCl-Lösung noch eine leicht signifikante Verschlechterung der Haftfestigkeit im Vergleich zur Kontrollgruppe. In Ringer-Lösung war nach einer Stunde kein signifikanter Unterschied mehr festzustellen. Nach 6 Stunden gab es keinerlei signifikante Verschlechterung mehr. Bei Elmex fluid gab es zusätzlich eine leicht signifikante Verschlechterung der Haftfestigkeit nach einer Stunde Lagerzeit in Ringer-Lösung. Die mit 100% Sanoral Trifluorid behandelten Oberflächen zeigten erst nach 24 Stunden Lagerzeit in Ringerlösung eine Annäherung der Haftfestigkeitswerte an die Kontrollgruppe. In NaCl-Lösung war auch nach 24 Stunden keine Verbesserung festzustellen. Bei Bifluorid 12 gab es nach 24 Stunden Lagerzeit in NaCl- oder Ringer-Lösung immer noch eine signifikante Verschlechterung der Haftfestigkeitswerte. Bei den beiden letzten Fluoridpräparaten hatte die Lagerungsart Einfluss auf die Verbundfestigkeit bei dem 24 Stunden Messwert. Die praxisorientierte Schlussfolgerung der vorliegenden Studie ist, dass vor einer geplanten Bracket-Klebung mindestens 24 Stunden keine 100% Fluoridapplikation erfolgen sollte.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectBracketsde
dc.subjectFluoridierungde
dc.subjectBondingde
dc.subjectKariesde
dc.subjectAnätzende
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleHaftfestigkeit von Brackets an lokal fluoridierten Zahnoberflächen mittels Kompositde
dc.title.alternativeThe shear bond strengths (SBS) of metal brackets bonded on human enamel after application of fluoride varnishesen
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2020-11-30-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.96: Zahnmedizinde_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-89605-
item.creatorOrcidTosyali, Cevat-
item.creatorGNDTosyali, Cevat-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDNergiz, Ibrahim-
item.grantfulltextopen-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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